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ARCHIV 2009

24.Aug.09 Tortour; Es ist vollbracht!

Mein Ziel ist erreicht.

Als ich zu Beginn dieses Jahres mit meiner Saisonplanung begonnen habe, habe ich von der Tortour gehört. Ich wusste bald einmal, dass dies ein sehr anspruchsvolles Rennen sein wird. Ich habe nicht lange gezögert und mein Saisonplan auf dieses Rennen hin geplant. Alles lief nach Plan. Mit meinem 4. Rang in Wien und mit dem 4.Rang beim Peakbreak, stellte sich fest, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Nach nur einer knappen Woche Erholung nach dem Peakbreak, versuchte ich mein Glück beim Radmarathon, was sich rang-und zeitmässig aufgrund der kurzen Erholung nicht ausbezahlt hat. Doch ich konnte die letzten Erfahrungen für das grosse Rennen sammeln. 

 

Am letzten Wochenende konnte es dann richtig losgehen. Wir, mein Team und ich, starteten am Donnerstag Morgen nach Neuhausen und erledigten dort unsere Checks, bevor die meisten von uns zum ersten Mal den Rheinfall bestaunen konnten. Nach einem kleinen Spaziergang legte ich mich für 1,5h ins Bett, was sich sicher gelohnt hat. Am Donnerstag Abend gings dann noch zur Pastaparty, wo wir meine Konkurrenten von Nahe betrachten konnten:-) Alle machten einen fröhlichen und glücklichen Eindruck. Alle konnten den Start kaum erwarten. Doch es trennte uns noch eine kurze Nacht vor dem Start.

 

Am Freitag Morgen standen 21 Solomänner beim Rheinfall am Start. Genau um 05.55Uhr fiel der Startschuss. Im Feld fuhren wir bis zur ersten TS, wo sich dann das Feld spaltete. In der zweiten Etappe kam ich an einem Kreisel zu Fall. Glücklicherweise ging der Sturz sehr glimpflich davon. Mit ein paar Schürfungen am Gesicht und Achsel konnte ich ohne Schmerzen das Rennen weiterfahren. Der ganze Tag durch fühlte ich mich sehr gut und wohl. Die Kilometer schmolzen und ich dachte noch gar nicht an das, was noch folgen wird.

 

In der Nacht auf Samstag fiel ich dann zwischen dem Nufenenpass und Fiesch in ein tiefes Loch. Ich wollte mit meinem Schatten ein Rennen fahren:-); die Strassenbreite wurde ausgenützt; und das Tempo fiel zusammen. Doch mit dem Wissen, dass sich in Visp einige Leute auf mich freuten, konnte ich mich wieder aufrappeln. Von Mörel nach Visp konnte ich nochmals mein Tempo erhöhen. In Visp standen einige meiner Freunde und Bekannte am Strassenrand und feuerten mich an. Dies hat mich natürlich sehr erfreut und motiviert. 

Um ca. 05.15Uhr gings dann von Visp weiter nach Leuk, wo mich dann die erste Kriese nun definitiv nieder geschlagen hat. Mein Betreuerteam legte mich ins Auto und lies mich für eine halbe Stunde schlafen, was mir enorm gut getan hat.

Danach fand ich mein Tempo wieder und konnte mein Rennen gut fortsetzen.

 

In der zweiten Nacht hat sich dann gezeigt, dass das Rennen nicht nur körperlich eine volle Leistung abverlangt, sondern auch die mentale Stärke von grosser Bedeutung ist.

In dieser Zeit dachte ich etliche Male an die Stunden, die ich fast jeden Abend im Winter auf dem Spinningrad verbrachte. 

 

Nach einem tollen Endspurt erreichte ich nach 2Tagen, 2min das Ziel in Neuhausen, wo mich das Betreuerteam mit voller Freude auf der Bühne begrüsste.

Mein Ziel ist erreicht, ich bin überglücklich. Es war ein einmaliges Erlebnis, welches ich sicher nicht vergessen werde.

Meine Betreuer hatten zwei harte Tage, manche habe Ferien genommen, ihre Freizeit geopfert damit mein Traum in Erfüllung gegangen ist. Ich hoffe, sie haben dafür ein schönes Erlebnis erlebt. Ich danke Ihnen allen: Mama, Sascha, Fredy, Flavio, Martin, Lisa, Stefan, Reto und Claudia. Herzlichen Dank

 

Weiter danken möchte ich auch meinen Sponsoren, die an mich geglaubt haben und mich unterstützt haben. Dafür herzlichen Dank: Merida, Sponser, Abbott, Garage City-Visp, Restaurant Zum See-Grächen, Grosspapa und Mama und Familie. Vielen Dank an alle.

 

Auch danken möchte ich denen, welche an mich geglaubt haben, mich unterstützten, sei dies vor, während und nach den Rennen. Herzlichen Dank an alle.

 

Nun ist es Zeit um ein wenig Abstand vom Sport, ja vor allem vom Rad zu nehmen.

 

Bis bald einmal

 

Simon

09.Aug.2009: 2.Rang beim Alpenbrevet an der Silbertour

Am Samstag Morgen am 04.15Uhr fuhren wir von Visp nach Meiringen. Schon am Morgen früh musste ich dieses Mal eingestehen, dass ich mich recht fit fühlte. Doch durch das frühe Aufstehen, die Reise usw. könnte sich dieses noch schnell ändern.

In Meiringen angekommen hatten wir schon ziemlich Stress. Es reichte noch gerade für die Toilette und dann gings schon los.

Der Startschuss fiel und ich versuchte mich direkt zu den Ersten einzureihen. So überquerten wir den ersten kleinen Hügel bei der Aareschlucht, wo es dann nach Inertkirchen ging. Dort habe ich Flavio noch gesagt, das Tempo heute sei ziemlich langsam. Doch ich hielt mich zurück. Auch die nächsten km wurden sehr verhalten gefahren. Keiner wollte die Führungsarbeit verrichten. So entschloss ich mich das Tempo ein wenig zu erhöhen. Die Fahrer hielten mit. Doch als ich abgeben wollte, brach das Tempo wieder zusammen.

So entschloss ich mich anzugreifen um zu sehen was passiert. Einige Minuten war ich alleine als Führender, dann schlossen noch 4 Fahrer auf. Einer davon war Heinze Achim, welcher in zwei Wochen auch die Tortour absolvieren wird.

Wir fünf kamen immer weiter weg und versuchten unseren Vorsprung auszubauen, was uns gut gelang. In Gletsch trennten uns dann die Wege. Wir waren nur noch zu dritt, welche die Silberfahrt absolvierten. Wir entschlossen uns, den Furka gemeinsam zu fahren, damit wir das Hospental gemeinsam meistern konnten. Es erwies sich als richtig. Im Flachen war ich klar der Stärkste, musste aber die Beiden anderen in Wassen den Vortritt lassen. Ich versuchte mein eigenes Tempo zu fahren und dabei die Beiden immer im Blickfeld zu haben. Auf einmal sah ich hinter mir den Viertplatzierten. Es brach für mich eine Welt zusammen. (Nicht schon wieder der VIERTE). Claudia und Mama, welche mich heute begleiteten, stoppten den Vorsprung auf den Vierten. Eine Minute und 30Sekunden lag ich noch vor. Ich hatte eine Krise, welche ich aber schnell unterdrücken konnte. So fuhr ich mein Tempo weiter und hoffte auf meine Ausdauer. Denn ich wusste, dass ich dieses Tempo bis obenhin fahren konnte. Nach ca. 12km am Sustenpass habe ich dann den Zweitplatzierten eingeholt, welcher dem hohen Tempo am Anfang des Sustenpasses Tribut gezahlt hat. Ich versuchte ihn noch zu motivieren, da ich wusste, dass wir den Ersten im Tal nach Inertkirchen noch aufholen könnten. Doch es gelang ihm nicht mehr das Tempo mitzuhalten. 

So fuhr ich an zweiter Stelle über den Sustenpass, verpflegte mich nochmals und fuhr die letzten ca. 30km Richtung Meiringen. Ein herrliches Gefühl, wenn man weiss, dass ein guter Platz drinliegt. Nun sollte dieses Mal nichts mehr schief gehen und ich überquerte die Ziellinie nach 4h und 54min als Zweiter. Es war mein schönstes Rennen mit einem sehr guten zweiten Rang. Claudia und Mama sei hier einmal gedankt. Mama hat mich in den letzten Rennen stets begleitet. Die Anwesenheit meiner Mama gibt mir eine gewisse Sicherheit. Claudias dasein bedeutet mir sehr viel. Sie stärkt mich während dem Rennen und steht zur Zeit voll hinter mir. Sie opfert sehr viel Zeit für mein Hobby, sie hört mir zu und motiviert mich immer wieder, damit ich das Ziel erreichen werde. Vielen Dank.

Flavio, mein Kolleg hat sich nach Kanada nicht zur Ruhe gesetzt und war auch fleissig am Trainieren. Dies bewies er am Alpenbrevet, welches er als 14ter mit einer Zeit von 5h und 41min beendete. Herzliche Gratulation!

Fazit: Die letzte Woche hatte ich mich nochmals sehr ins Zeug gelegt. Am Dienstag fuhr ich alleine von Oberwald den Furka nach Hospental um von dort den Gotthart und den Nufenenpass zu fahren. Diese Pässe habe ich noch nie gefahren und wollte diese vor der Tortour befahren. Da der Wind und das Wetter stimmte, entschloss ich mich trotz späterer Zeit, das Goms mit dem Fahrrad zu fahren. Auch die anderen Tage war ich auf dem Rad und absolvierte einige Höhenmeter mit meinem treuen Trainingspartner Erwin. 

Nun liegt noch genau eine Trainingswoche vor mir. Ich will noch einige km abspulen damit ich mich die letzte Woche mit einem oder zwei kurzen Ausritten im Flachen gut erholen kann.

Der Traum kommt nächer, die Motviation steigt, die Gedanken an die Situationen werden intensiver. Ich bin auf alles vorbereitet, trotzdem ist mein Ziel immer noch, die Ziellinie in Neuhausen zu überqueren.

Bis bald

Simi

Gondoevent

Am 01. und 02. Aug. fand der legendäre Gondoevent statt. Vor einigen Jahren dachte ich nur, was sind dies für "Spinner", die sich zwei Tage über eine Strecke von 84km quälen. 

Dieses Jahr durfte ich den Gondoevent sehr nahe miterleben. Nein, ich selbst bin nicht gelaufen. Dies wäre für mich eine unmögliche Sache. Doch mein langjähriger Kollege Sascha wollte sich diese Qual antun. Verstehen konnte ich ihn schon, denn was ich auf dem Rad tue, macht er eben zu Fuss. Wir beide finden den Ausdauersport sehr interessant und können uns immer wieder zu Höchstleistungen treiben. Es ist sehr wichtig einen solchen Menschen zu kennen, der ähnlich denkt und handelt wie du selbst. Nur solche Leute kennen, was hinter einer solchen Leistung dahinter steckt.

Nur Schade, dass wir nicht in derselben Sportart tätig sind.

Die verschiedenen Sportarten haben nur einen Vorteil. Uns fällt es mittlerweile leicht, einen guten Betreuer für das jeweilige Rennen zu finden. Wenn wir nicht gerade zur selben Zeit am Start stehen, versuchen wir uns gegenseitig zu unterstützen.

Wir beide haben über die Teilnahme des Gondoevents und der Tortour gesprochen, haben gepockert und uns entschieden an den jeweiligen Rennen teilzunehmen.

Sascha hat gut, ja sehr gut gepockert. Mit seinem 5. Schlussrang in seiner Kat. hat er bewiesen, was er drauf hat. Mit einer unglaublichen Leistung, Willen und Ausdauer hat er es geschafft und erreichte das Ziel trotz Abbruchs des Rennens (schlechtes Wetter)  in Gondo unter 10h.

Er hat es geschafft ein Ultrarennen in einer sehr guten Zeit zu meistern. Nun bin ich gefragt, die Rollen werden vertauscht, ich der Fahrer, Sascha der Betreuer. Ich habe mit der Tortour was zu erledigen um unsere beiden Vorhaben erfolgreich zu beenden.

Sascha herzliche Gratulation!

17.Juli 2009 Bericht der letzten Woche

Mit Freude und Spass am Training:--))
Nun stehe ich schon bald vor meinem Saisonhöhepunkt. So schnell gehen die Tage vorbei.
Seit nun ca. einer Woche habe ich das neue Rennrad von Merida. Ein echtes Prachtstück. Mit einem solchen Rad zu fahren macht es noch mehr Freude.
Der Radmarathon ist aus den Beinen und ich fühle mich fast wieder fit.
Am Samstag war ich mit dem neuen Rad auf der ersten Tour. Ich fuhr Morgens von Visp nach St.-Maurice, wo mich dann Claudia aufgeladen hat. Danach ein letztes Mal zum IKEA nach Aubonne, wo wir unsere fast letzten Einkäufe für unsere Wohnung tätigten.
Da das Jazz Festival in Montreux gerade auf dem Heimweg lag, entschlossen wir uns, noch ein wenig an der Promenade von Montreux zu verweilen (es ist zu empfehlen, das Festival an Werktagen zu besuchen, die Nerven danken; Gedränge pur, doch ein Besuch lohnt sich).

Der Sonntag stand zum letzten Mal für das Einrichten der Wohnung zur Verfügung. Am Abend haben wir es dann endlich geschafft. Die Wohnung ist eingerichtet und wir sind bereit für allfälligen Besuch. Herzlich willkommen:--)

Am Montag Morgen begann der Tag früh (für Ferientechniker meine ich). Am 08.00Uhr war mein Arsch schon auf dem Sattel und fuhr das Rhonetal hinunter.
In Aigle angekommen war es dann vorbei vom flachen Fahren. Ich fuhr hinauf zum Col de Pillon um anschließend via Gstaad, Zweisimmen nach Spiez zu gelangen.
Nach ca. 7,5h erreichte ich das Ziel in Spiez. Das Geschenk, welches ich am Morgen noch nicht hatte, erhielt ich in der Fahrt durch Simmental, der Wind war wieder einmal gegen mich. Doch so langsam hat sich mein Gehirn und die Motivation gegen den ständigen Begleiter gewöhnt. Obwohl man langsamer ist, ist es ein gutes Training, so sage ich mir. Am Abend traf ich dann noch mein Trainingspartner Erwin Venetz und einer der besten Oberwalliser Radfahrer (ehemaliger Lehrlingskumpel) Christian Zenklusen in Visp an. Christian ist für nur eine kurze Zeit im Wallis und wird dann wieder nach China zurückkehren (Arbeit ruft:--))
Mit Erwin habe ich dann für Dienstag einen Termin für eine Trainingsfahrt abgemacht.
Wir fuhren Richtung Goms, wo wir nach Lax Richtung Ernen abbogen. Ernen war mein bisheriger Endpunkt. Doch heute hat mir Erwin das Binntal gezeigt. Es ist ein sehr schönes Tal, welches mit dem Rad gut zu befahren ist.
Wer einmal wirklich zu heiß hat, dem empfehle ich den Tunnel Richtung Binn. Eine richtige Abkühlung wartet auf dich:--)))
Am Mittwoch stand eine gemütliche Runde auf dem Programm. Die Strecke wie folg:
Visp-Turtmann-Eischoll-Bürchen-Moosalp-Törbel-Visp

Am Donnerstag und Freitag wollten wir einen Teil der Tortour abfahren. Was heisst wir?: Die 3er Gruppe mit Furrer Claudio, Imesch Andreas und Venetz Erwin haben geplant gewisse Streckenteile abzufahren. Freundlicherweise hat mich Erwin zu dieser Tour eingeladen. Mit dabei wird zusätzlich auch noch mein Kumpel Flavio sein, den ihr sicher alle schon kennt. Wir beide können nicht nur Party machen in Las Vegas, sondern auch pedalen in der Schweiz:--))

Heute Freitag bin ich nun zurück von der geplanten 2-Tages-Tour.
Am Donnerstag am 08.00Uhr in Morges ging es los. Wir fuhren alle zusammen die ersten km, bis uns der erste Berg näher kam. Jeder fuhr sein Tempo. Zuoberst auf jeder Spitze wurde dann immer auf alle gewartet um geschlossen im Flachen fahren zu können.
Gegen ca. 13.00Uhr legten wir eine Pause ein, um uns ein wenig zu stärken. Denn ohne Betreuung ist es schwierig sich während längerer Zeit richtig zu ernähren.
Dann ging es weiter mit unserer Trainingsfahrt. Da wir ein wenig späht in der Zeit waren, entschlossen wir uns, nach ca. 220km in Delsberg in den Zug zu steigen und nach Landquart zu fahren, wo wir heute unsere nächste Etappe fortsetzen wollten.
Am 20.30Uhr in Landquart suchten wir dann ein Hotelzimmer zur Übernachtung. Leider gab es nur ein einziges Hotel, dieses war jedoch schon voll.
So mussten wir noch 10km nach Schiers treten bis wir dann im Hotel Alpina unsere Betten fanden.

Gut ausgeschlafen und top motiviert standen wir heute im 07.00Uhr auf. Doch genau um diese Zeit hat es dann zu regnen begonnen. Es war kalt und die Pässe standen vor uns.
Da wir nicht den ganzen Tag im Regen verbringen wollte, entschlossen wir uns zurück ins Wallis zu kehren. Leider mit dem Zug.
Es waren zwei schöne und lustige Tage mit diesen 4 anderen Jungs. Schöner Trainingstag, der in Erinnerung bleibt. Der zweite Tag zu einer Zugfahrt durch die Schweiz.

Da der heutige Tag nicht nach meinem Plan verlaufen ist, werde ich Morgen nochmals eine grössere Etappe in Angriff nehmen. Wo es aber geht, steht noch nicht fest. Jedenfalls möchte ich einen Ausritt in die Berge machen.
Am Sonntag geht's dann ab nach Verbier, um die Profis bei der TdF zu unterstützen.


Lieber Gruss und bis bald,
Simi

10.Juli.2009 Viele News in den letzten 2 Wochen

Schon eine Woche ist seit dem Radmarathon verflogen.

Ich habe mich erholt und fühle mich wieder bereit für Neues.

 

Nun zuerst ein Resume über die letzten Wochen. Das Peakbreak ist mir wie erwartet durchschnittlich verlaufen. Der Sonntag (erste Tag) habe ich mich noch nicht richtig fit gefühlt. Meine Beine waren schwer und müde, so verlor ich fast eine halbe Stunde auf die Spitze. In den nächsten Tagen fühlte ich mich schon besser und konnte meisstens unter den ersten 20 mithalten. Am Schluss lag der 4.Platz raus.

Nach einer harten Woche im Peakbreak versuchte ich mich nochmals zu erholen und mich zu stärken für den Radmarathon.

 

Mit meinem Betreuerteam, viele waren zum ersten Mal dabei, reiste ich am Freitag Morgen nach Wiedlisbach. Wir waren gerade rechtzeitig da, um das Briefing zu hören. Eine Stunde später, um genau 12.10Uhr startete ich zum ersten Radmarathon. Alle waren angespannt und ein wenig nervös, doch die Nervösität legte sich bald, doch zuvor passierten einige Missgeschicke. Aber der Reihe nach. Da ich in letzter Woche viel Stress mit meinem Wohnsitzwechsel nach Visp hatte, war meine Vorbereitung für den Radmarathon nicht optimal. So hatte ich zuwenig Aufsehen und Sorge um mein Rad gemacht=> meine Schaltung funktioniert nicht optimal. Zum Zweiten hatte ich mich nach 5min zum ersten Mal verfahren. 7min hatte ich verloren. Zum Dritten habe ich mich nach ca. 60km ein weiteres Mal verfahren. Ca. 15min verloren. 

Ich habe mich enorm aufgeregt und somit meine Betreuer Crew aufgeweckt. Von da an waren alle hell wach und auf die Strasse konzentriert.

So verliefen die nächsten km, ja hunderte km einwandfrei, ohne Probleme und ohne Zwischenfälle.

Ich hielt mich an mein Tempo, obwohl mich etliche Fahrer überholten.  Es war mir bewusst, dass ich als jüngster Fahrer sicher nicht vorne mitstreiten konnte. Zudem galt das Rennen zur Europameisterschaft und es waren etliche grosse Namen am Start. Etliche Raam-TN usw.

Durch meine Taktik, nicht schnell zu starten fühlte sich mein Körper stehts sehr gut an. Es ging mir über weite Strecken optimal. Hatte keine wirklich grossen Krisen unter dem Rennen. Zwei kleine Krisen gab es trotzdem. Am Morgen am 6Uhr kam zum ersten Mal der Hammermann vorbei. Bei diesem Zeitpunkt sitzte ich schon 18h auf dem Rad. Die zweite kleine Krise erlebte ich 2h vor dem Ziel. Von da erholte ich mich trotz Allem sehr gut und konnte auf der letzten Schleife noch 4 Fahrer einholen. Dies hat mir gezeigt, dass meine Taktik sicher nicht schlecht war.

Ich platzierte mich nicht unter die Top 10, doch wenn ich sehe, dass ca. die hälfte der Starter zum 720km Rennen aufgegeben oder nur die Strecke von 600km machten, bin ich absolut zufrieden.

Mein Ziel war es eine Zeit zwischen 25-28h zu erreichen. Dies habe ich erreicht. Zudem habe ich viel Neues aus der Radsport Szene gelernt. Mein Team mit Martin Schaller, Sven Karlen, Mama, Papa, Bruder Stefan und Freundin Claudia und ich waren im Ziel sehr zufrieden.Zufrieden mit der Zeit, mit dem Verlauf des Rennens und das Wichtigste, ohne Unfall.

 

TORTOUR

Nach dem Radmarathon wollte ich mich gegen die Tortour entscheiden. Dies vielleicht nach den Strapazen oder dem doch etwas harten Rennen. Obwohl ich mich auch noch im Ziel in Wiedlisbach wohl fühlte verspührte ich Angst, der Tortour in entgegen zu schauen. Es ist nochmals was Härteres, was Unglaubliches.

Mit einigen Gesprächen mit Freunden habe ich mich nun entschieden, die Tortour zu fahren. Es wird hart, alles muss stimmen, das Training muss nochmals erhöht werden. 5-6harte Wochen stehen vor mir. Doch wenn ich am Mittwoch mein neues Rennrad erhielt war es für mich klar, das Rennen wird gefahren. 

 

Nach einer Woche Pause bin ich wieder fit und munter und werde morgen früh meine Erste Trainingseinheit bestreiten. Dann gehts wieder los.

 

Ich melde mich nächste Woche mit mehr Infos und Fotos vom Radmarathon und dem Peakbreak.

Bin immer noch im Zügelstress:--)))

 

Gruss und bis bald simi

 

18.Juni.09 Peakbreak

So, nun ist alles erledigt und ich bin bereit für mein neues Vorhaben. In letzter Zeit habe ich mich vermehrt der Schule und den Lernenden in der Lonza AG gewidmet, so dass unsere Schützlinge die Prüfungen erfolgreich absolvierten. Dazu nochmals allen herzliche Gratullation.

In den letzten zwei Wochen ging so alles drunter und drüber. Ich versuchte mich während den Werktagen mit der Tour: Törbel, Moosalp, Bürchen, Visp, Stalden, Törbel fit zu halten. Ich hielt mich recht gut an den Plan und absolvierte diese Strecke öfters. Je nach Zeit, reichte es auch noch, um die Schlaufe mit Eischoll und Turtmann zu erweitern.

Da das Wetter immer noch zu wünschen übrig lässt, viel unsere super Tour an Fronleichnam sprichwörtlich ins Wasser. Geplant wäre gewesen: Visp, Nufenen, Biasca, Cannobio, Mergozzo, Domo, Simplon, Visp. Erwin (mein treuer Arbeits-und Trainingspartner) und ich liessen uns nicht entmutigen und pedalten am Nachmittag trotzdem noch auf den Nufenen. So konnten wir unser Vorhaben trotz allem zum Teil erfüllen.

Da ich in den letzten Jahren beim FC Moosalp mitspielte und ich ihnen versprach, bei knapp an Mann noch mitzuhelfen, stand ich am letzten Samstag auf dem Platz. Es machte mir Spass wie immer, doch die Nachwehen (3Tage mit riesigem Muskelkater) machten mir den nächsten Strich durch die Planung. 

So blieb mir nur noch der heutige Tag übrig, um mir den letzten Schliff vor der Abreise zu geben. 

Heute pedalten Flavio und ich von Stalden aus zur Grimsel, Meiringen, Interlaken, Spiez, anschliessend gings mit dem Zug nach Visp wo wir unser Vorhaben bis nach Stalden fortsetzten. Nach 160km haben wir unser Ziel erreicht.

Die Motivation von heute, trotz Sonnenschein, Kollege, Velofahren, war klein. Dies spührte ich auch während der Fahrt. Ich hatte müde Beine, der Willen war klein, doch das Ziel vor Augen. Bis zur Grimsel fühlte ich mich nicht besonders wohl, machte mir Gedanken zum Peakbreak. Doch nach dem Mittagessen in Meiringen wurden meine Beine besser und stärker. Dies gab mir einen Aufwind und motiviert mich wieder für den Start am Sonntag.

Trotz all dem bin ich gespannt auf den Ausgang dieses Rennens. Ich kenne die Starterliste nicht, darum kann ich euch über mein Ziel keine Auskunft geben.  

Ich werde am ersten Tag mit Sicherheit mein bestes geben, um meine Form zu testen und um meine Chancen auf eine akzeptable Platzierung zu bewähren. Ich hoffe, meine Beine machen trotz nicht optimalen Bedingungen mit. Ansonsten werde ich dieses Rennen als optimale Vorbereitung auf den Radmarathon nützen, damit ich fit und voller Motivation den Marathon am 3./4.Juli bestreiten kann.

 

Vielleicht noch einige Infos zum Peakbreak:

-ca.1000km

-ca.18 000hm

-7Etappen

-Namhafte Berge wie der Grossglockner

 

Der Start fällt jeden Morgen um 09.00Uhr. Ich bin als Einzelstarter unterwegs und versuche mein Bestes zu geben. Betreut werde ich bis am Dienstag von den offiziellen Verpflegungsposten. Dann freue ich mich auf Claudia, die mich den Rest der Woche durch Ihr Heimatland Österreich begleiten wird. Diese Woche wird für mich nicht nur ein Rennen sein, sondern ein super Erlebnis. Ich freu mich auf Claudia, das Land Österreich, die Natur, die Pässe, die Euphorien in den Gruppen usw.

 

Soweit ich informiert bin, wird die Rangliste mit den wichtigsten News, jeden Abend auf www.peakbreak.com zu sehen sein.

Werde versuchen mich ab Dienstag Abend zu melden.

 

Bis dahin,

Gruss Simi 

 

25.Mai.09 Mit 448km Rang 4 erreicht

Nach einer langen Reise von ca. 900km haben wir das Ziel in Wien erreicht. Nach einem gemuetlichen Donnerstag Abend und einer Shoppingtour am Freitag haben wir trotz meines Vorhaben noch ein wenig von der Stadt Wien erblicken koennen. Die Stadt ist wirklich jedem zu empfehlen, wobei ich im neachsten Mal den Nachtzug oder das Flugzeug bevorzugen wuerde, der Arsch wird sich sicherlich bedanken...

Nach meinem gesteckten Zielen im Anfang des Jahres musste ich meine Zielsetzung fuer dieses Rennen wohl ein wenig zurueckstecken. Da sich Jure Robic und Valentin Zeller im Starterfeld befinden sollten, war mir klar, dass ich den Podestplatz wohl nicht mehr erreichen konnte. Da sich aber Valentin gesundheitshaler kurzfristig abgemeldet hat, stieg meine Chance wieder um ein wenig. Wie es ausging erfahren sie hier.

Punkt halb 9 starteten wir zu den 12 Stunden auf dem 5,6km Rundkurs mit 22Hm, welche es in sich hatten, da sie praktisch an einem Stueck zu bewaeltigen waren.

Am Anfang versuchte ich mit der Spitzengruppe mitzugehen, welches sich aber bald einmal als falsch erwies. Mit starkem  Gegenwind auf der einen Seite und dem hohen Tempo am Anfang haette ich mich in der jeweiligen Steigung bald einmal kaputt gefahren. So schaltete ich einen Gang tiefer, was sich bis zum Schluss als richtig erwiesen hat.

Nach ca. 4h holte mich abermals der Hammermann ein. Wie ich es aus den Trainings gewohnt bin, hatte ich ne Krise zwischen 80 und 120km. Doch mit motivierenden und anfeuernden Worten fuehrte mich mein Betreuerteam zurueck auf den richtigen Weg. Hier ist noch zu erwaehnen, dass sich mein fast taegliches Training auf dem Spinningrad endlich ausbezahlt hat  *Mentale Staerke*.

Nach 6h legte ich eine nicht geplante Pause von 6 bis 7min ein, welche mir sicher gut getan hat.

In der zweiten Haelfte des Rennens wurde ich dann immer staerker, und konnte zum Schluss nochmals fuer 2h mit der Spitzengruppe mitfahren. Mit dieser Leistungsteigerung am Schluss holte ich mir den 4.Schlussrang. 

 

Dieser Platz verleit mir Motivation fuer die naechsten Rennen und vorallem viel Motivation fuer mein Hauptziel von diesem Jahr. Im Moment kann ich sagen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.

 

Fuer diese Leistung bin nicht nur ich verantwortlich, sondern auch mein super Betreuerteam welches mich tadellos und ohne Probleme verpflegt hat. Hier einen speziellen Dank an Flavio, Markus, Sascha und Claudia.

 

Bis bald

Simon

 

20.Mai.09 Bereit zum ersten Ernstkampf

In den letzten 10Tagen habe ich mich nochmals wirklich auf das bevorstehende Rennen vorbereitet. Nun ist es soweit.

Morgen, den 21. Mai 09 werden wir um 06.00Uhr Törbel verlassen und reisen mit dem Auto nach Wien. Das Auto ist soweit gepackt und wir sind bereit für die morgige lange Reise, welche ca. 10 Stunden dauern wird.

Wie ich die Startliste gesehen habe, werden wir in Wien einige Grössen des Radmarathons antreffen. Unter den Startenden befinden sich Jure Robic, mehrmaliger RAAM-Sieger und diesjähriger Sieger der Slowenien Rundfahrt, wie auch Valentin Zeller, der seine grosse Klasse in verschiedenen Radmarathons schon etliche Male bewiesen hat. Ich freue mich riesig auf das Rennen am Samstag und den gemeinsamen Aufenthalt in Wien mit meinen Kollegen und meiner Freundin.

Auf den Rennverlauf bin ich sehr gespannt, der Rundkurs von exakt 5,6km ist mit etlichen scharfen Kurven versehen, was von uns volle Konzentration abverlangt.

Aus meiner Sicht fühle ich mich fit und bereit für dieses Rennen. Ich hoffe, dass wir in Wien gesund ankommen und ich mein Vorhaben erfolgreich absolvieren kann. Das Resultat wird mir zeigen, ob ich mich auf dem richtigen Weg befinde.

Bin nicht sicher, ob sich die Veranstalter die Mühe geben die Rangliste fortlaufend zu aktualisiern. Doch ihr könnt es ja mal versuchen auf www.2radchaoten.com unter der Rubrik Races-Kraftwerktrophy Wien

Bis dann, Lieber Gruss

Simi

 

10.Mai 09 Ein tolles Weekend geht zu Ende

Als ich am letzten Donnerstag einen Newsletter von Swiss Cycling per Mail erhalten habe, war für mich klar, dass ich am Samstag an die Berner Rundfahrt gehen werde. Ich suchte verzweifelt nach einem Rennkollegen, doch keiner war bereit mit mir dieses Rennen zu bestreiten. Also entschied ich mich am Freitag das Auto zu packen und nach Basel zu fahren.

Am Samstag Morgen besuchte ich die Schule in Basel, wo mein Tag ganz gut begonnen hat. Bei einer gut gelungen Prüfung läutete ich das perfekte Weekend ein. Nach der Schule hiess es dann- Abfahrt nach Lyss im Kanton Bern, um die Startnr. für das Rennen zu holen. Ich entschied mich für das Rennen 3, welches mit 100km und 1200Hm bestückt war. Ich sah dieses Rennen als ein ganz gutes Training für das bevorstehende 12std-Rennen in Wien (Tempotraining mit Interval).

Mein Ziel war es, mit der Spitzte mitzuhalten und dass Rennen in der ersten Gruppe zu beenden.

Das Rennen war ein eher flacher hügeliger Rundkurs a 33km, welcher 3 mal zu bewältigen war.  Es gab nur ein richtiger Hügel, in dem das Feld immer wieder gespalten worden war. In dieser Steigung erlebte ich in den ersten zwei Runden richtig Mühe, wobei ich den Anschluss aber nicht verpasste. Beide Male schaffte ich mich mit der Gruppe über den Hügel. In der dritten und letzten Runde fand ich dann der Rythmuss immer besser, und konnte dieses Mal den Hügel mitten in der Gruppe durchfahren. Dies zeigte mir, dass meine Form in Richtung Ausdauer sicherlich nicht schlecht ist.

Im Endspurt hatte ich dann leider nichts mehr zu melden. Doch mein Ziel wurde stehts erreicht. (Leider bin ich in der Rangliste nicht aufgeführt, warum weiss ich nicht, doch war in der Gruppe mit einer Zeit von 2h 34min was einen Schnitt von ca. 40km/h bedeutete). 

Dieses Rennen, war das erste Rennen in meinem Leben, welches ich mit der Spitzengruppe ins Ziel schaffte.

Ich bin richtig stolz und es zeigt mir, dass sich der Ehrgeitz und der Verzicht auf Vieles in letzter Zeit sicherlich ausbezahlt hat.

In dieser Woche werde ich mich nochmals intensiv auf das Rennen in Wien vorbereiten. Ich werde sicherlich nochmals auf dem Rhonedamm  zum Windschattentrainning anzutreffen sein und werde noch einige Stunden auf dem Sattel sitzen. So, dass ich gut vorbereitet mit meinem Team nach Wien fahren kann.

Es begleiten mich: Claudia mein Schatz, Markus und Sascha, welche mich im Gigathlon und in Schötz sehr gut betreut haben und Flavio den ihr von den Berichten aus Kanada sicherlich alle kennt.

Ich bin stolz auf dieses Team und versuche mein Bestes zu geben, damit wir ein tolles Weekend in Wien erleben dürfen. Ihr werdet sicher vor meiner Abfahrt nach Wien noch was zu lesen bekommen.

Sportliche Grüsse und bis bald

Simi

16.Apr.09 News

Das optimale Rennen gefunden. Nach langem suchen habe ich für den Monat Juni das optimale Rennen gefunden. Ich suchte lange nach einem Rennen im Monat Juni. Die Suche hat sich gelohnt. Ich bin auf ein Etappen-Rennen in Österreich gestossen. Das Peakbreak startet am 21.Juni 09 in Graz und führt über 7 Etappen durch das Land Österreich zurück nach Graz. Es sind gegen 1000km und 18000HM zu absolvieren. Das Peakbreak ist eine optimale Vorbereitung für die Tortour.

Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung und bin gespannt auf die Tour durch Österreich. Es ist zu erwähnen, dass die Hotelsuche in den verschiedenen Etappenorten vom Veranstalter organisiert wird. Zudem wird das Gepäck vom Veranstalter von Hotel zu Hotel transportiert, welches mir das Organisieren dieses Rennens wesentlich vereinfacht.

 

16.Apr.09 Die Ostertage, herrliche Trainingsfahrten

Über die Ostertage hatte ich für einmal freie Bahn zum Trainieren. Das Beenden des Militärs eine Woche zuvor, die Schulferien während den Ostertagen und die Feiertage ermöglichten mir ein kurzes doch intensives Trainingslager in der Schweiz.

Am Karfreitag haben Erwin Venetz und ich die Chance genutzt mit Sonnenschein und gutem Wind das Rhonetal zu bezwingen. Da nicht nur Erwin und ich an eine frühe Ausfahrt dachten, trafen wir auch noch Furrer Claudio und Stocker Ewald auf der Kantonsstr. in Visp an. In Form eines Teamzeitfahrens nahmen wir den ersten Abschnitt bis nach Siders in Angriff. In ca. 45min erreichten wir Siders, wo sich Ewald und Claudio von uns verabschiedeten.

Erwin und ich hatten noch einen langen Weg vor uns. Denn das Ziel hies Genf Bahnhof. In herrlichem Sonnenschein und angenehmer Temperatur passierten wir die Städte Sion, Martinach, Vevey, Lausanne, Nyon und dann Genf. Nach genau 6std. Fahrzeit erreichten wir das Ziel in Genf. Es war eine herrliche Tour, die ich mit Erwin erleben durfte.

Am Samstag plante ich die Trainingsfahrt nach Bern. Doch der Regen am Morgen führte zu einer Planänderung. So nahm ich den Zug von Visp nach Spiez wo ich in Richtung Bern fuhr. Auf der Strecke nach Bern traf ich mein Cousin Hauser Fredy. Mit ihm zusammen drehte ich zurück nach Thun und radelte mit ihm um den Thunersee. Zurück in Spiez fuhren wir nach Wimmis, dann nach Riggisberg und talwärts nach Bern. In Bern kostete ich die Küche meines Cousins, respekt! Danken kann ich zudem noch meinem Bruder Steffi und der Freundin Diana für die Übernachtung in ihrer Wohnung in Bern.

Zusätzlich ist zu sagen, dass das Wetter für einmal im Kanton Bern schöner als im Wallis war. Da das Wetter am Sonntag nochmals zum Trainieren verführte, drehten Fredy und ich noch eine kleine Runde nach Murten, Fribourg, Bern bis nach Thun.

So hatten wir Zeit, am Nachmittag den Osterhasen im Wallis zu suchen:--))

Da sich die frühen Ausfahrten (jeweils um 8 Uhr) ein wenig auf meine Gesundheit auswirkte (Erkältung) entschloss ich mich am Montag für eine kleine Ausfahrt mit einem ersten Bergtraining. Nach der Trainingsfahrt zum Tourismusort Montana haben Claudia und ich eine Mahlzeit auf der Sonnenterasse des Restaurant Gerbers genossen. Mit vollem Bauch entschlossen wir uns am Nachmittag für einmal den Ringkuhkampf im Goler zu besuchen. Bei strahlendem Wetter und guter Stimmung im Goler haben wir den letzten Feiertag mit meinen alten Fussballkollegen verbrungen.

Fazit: Da ich im Militär nicht optimal zu Trainieren kam, bin ich mit den Ostertagen und meinem Training sehr zufrieden. In nächster Zeit muss mein Training nochmals intensiviert werden. Denn in ca. einem Monat steht der erste Wettkampf an. In Wien werde ich es sicherlich nicht einfach haben bei einer solchen guten Beteiligung. Am Start stehen grosse Namen wie JURE ROBIC (xfacher Sieger des RAAMs) und ZELLER VALENTIN (Höhenmeterrekordhalter) und noch einige mehr. Das sagt wohl alles:---)))

12.Feb.09 Wenn der Frühling nicht zu uns kommt, so gehe ich zu ihm!

Am letzten Wochenende fuhren Claudia und ich für 2 Tage nach Locarno.

Am Samstag Morgen stand ich am 06.00Uhr auf, um das letzte Weekend meiner Schulferien voll auszunützen. In Domodossola angekommen packte ich das Velo aus dem Kofferraum und radelte mit viel Mitwind richtung Verbania. Der Wind, für einmal mein Partner, sorgte teilweise für eine Geschwindigkeit von 50km/h in der Ebene.

In Verbania angekommen verspührte ich langsam den Gegenwind. Richtung Ascona wurde der Wind immer stärker. Nach ca. 2h (kurzes Training) habe ich mein Tagesziel erreicht. Da ich die ganze Woche schon viel auf dem Velo Stand (Spinningrad) entschloss ich mich den Samstag ein wenig zu schonen. Den Rest des Tages verbrachten Claudia und ich zusammen an der Promenade von Ascona und tankten die ersten warmen Sonnenstrahlen dieses Jahres.  

Am Sonntag radelte ich am 10.00Uhr los. Es war ein planloser Start richtung Bellinzona, wo ich mich für die Kantonsstrasse richtung Biasca entschloss. Bei herrlichem und windstillem Wetter radelte ich die ca. 40km nach Biasca. Die Strasse führte durch einige kleine Dörfer, welche in ruhiger Lage gelegen sind. Das Panorama mit Sonnenschein im Rücken, dem Schnee auf den Bergen, die grün werdenden Wiesen und die vielfältigen Häuser an der Strasse genoss ich in vollen Zügen. In Biasca drehte ich um und fuhr zurück Richtung Verbania, wo ich nach 4h Training meine ersten Ausfahrten beendete. (Nicht zu vergessen ist meine letzwöchige Ausfahrt, in welcher ich den Lago Maggiore in 6h alleine umrundete)

Es war ein herrliches Trainingswochenende, welches ich mir nicht besser vorstellen konnte.

 

Ich bin mir bewusst, dass diese Trainingseinheiten sicher nicht genug sind, um meine Ziele zu erreichen. Bin mir aber sicher, dass ich im Moment auf dem richtigen Weg bin das Ziel zu erreichen.

Die letzten Wochen nach meiner Rückkehr von Kanada habe ich mich seriös und planmässig an meine Trainingseinheiten gehalten. Ich verbrachte etliche Stunden auf dem Spinningrad. Nun warte ich sehnsüchtig auf den Frühling um meine Ausfahrten langsam, doch sinnvoll zu steigern.

 

 

Es gibt noch eine weitere Neuigkeit zu berichten: Nach einigen Anfragen verschiedener Fahrradhersteller, erhielt ich von Merida die erfreuliche Nachricht, dass sie mir beim Kauf eines Rennrades entgegenkommen können. Dieses hat mich natürlich sehr erfreut und habe mich direkt entschlossen diesen Deal einzugehen. Ich habe heute mein neues Rennrad der Firma Merida bei Bike Sport Schweizer in Fiesch bestellt. Ich freue mich auf das neue Rad und möchte mich bei Merida und bei Kurt Schweizer herzlich bedanken.

 

An kommenden Wochenende werde ich mit meinem Cousin eine Trainigsfahrt absolvieren. Ich freue mich auf das Weekend und bin gespannt auf meine Form, die ich mit meinem Cousin vergleichen kann:--)) mach dich gefasst Fredy:--)))

 

Bis bald

Simi

16.Feb.09 Die letzten 3 Wochen

Die letzten 3 Wochen sind im Fluge vergangen. Nach meinen erholsamen Ferienwochen in Kanada mit Flavio habe ich die schöne und gemütliche Zeit hinter mir. Ich hatte viel Zeit mich zu erholen, sei dies psychisch wie physisch. Ich hatte Zeit mich auf die jetzige Situation vorzubereiten. Denn nun hat mein Trainingsaufbau entgültig begonnen.

Nach einer eher schonenden Weihnachtszeit habe ich die letzten 3 Wochen mein Trainingspensum massiv erhöht.

Zur Zeit bin ich während den Wochentagen 2h/Tag auf dem Rad oder am Joggen. Am Weekend versuche ich mich wenn möglich länger zu bewegen. Damit es mir nicht monoton wird, versuche ich mein Training abwechslungsreich mit verschiedenen Sportarten wie Schneeschuhlaufen, Spinning, Tennis, Joggen usw. zu gestalten.

Die Ausfahrten mit meinem Rad habe ich mir auf die übernächste Woche aufgehoben. Denn im Moment ist es mir schlicht zu kalt. Ich werde diese Woche noch die Bikemesse in Basel besuchen und in der nächsten Woche werde ich dann mein Rad aus dem Keller nehmen.

 

Es ist nicht einfach dieses Pensum durchzuhalten. Wenn bis ca. 16.30Uhr gearbeitet wird, ist mein Training gewöhnlich zwischen 19 / 20 Uhr zu Ende. Dann sollte noch gelernt werden um meine Prüfungen der HFP erfolgreich zu bestehen. So bleibt für Anderes kaum mehr Zeit. Doch ich bin sehr motiviert und weiss was meine Ziele sind. An denen will ich mich festhalten.

 

Sonstiges: Wie ich in den letzten Tagen erfahren habe, wird das Wysam333 in Orbe an diesem Jahr nicht stattfinden. So habe ich bereits ein anderes Rennen für mein diesjährigen Start gefunden. Ich werde über der Auffahrtwoche nach Wien fahren und dort ein 12h-Rennen absolvieren. Dieses Rennen soll mir einen ersten Einblick um meinen Zustand geben. Ich freue mich in Wien zu starten.

 

Für mehr Infos über dieses Rennen, entnehme unter der Rubrik vorhaben.

 

Bis bald

Simi

 

   

20.Jan.09 Mein letztes Weekend in Nordamerika

Das letzte Weekend war mein letztes in Nordamerika.

Da Flavio für einige Tage frei bekam, machten wir uns auf den Weg nach Las Vegas. Diese Reise werden wir wohl nie bereuen:-))

Am Donnerstag Mittag nachdem ich die Schule beendet hatte, fuhren wir mit dem Auto nach Calgary. Planmässiger Abflug in Calgary war 15.00Uhr. Leider funktionierte es bei unserem Flugzeug nicht, so verbrachten wir die Zeit bis um 22.00Uhr auf dem Flaughafen von Calgary, bevor wir losfliegen konnten. Gespannt auf die bekannte Stadt Las Vegas, erreichten wir unser Ziel um ca. 24.00Uhr.

So haben wir also schon unseren ersten halben Tag verpasst. Doch da die Stadt für 24h in Betrieb ist:-)) haben wir trotz allem noch zur Unterhaltung gefunden. Es ist unglaublich, was in dieser Stadt alles abgeht. Muss man einfach erlebt haben.

Die Gambler kommen hier sicher nicht zu kurz. In jedem Hotel findet man ein Casino der unglaublichn Art.

Am Freitag waren Flavio und ich für eine Weile beim Shoppen. Kaum zu glauben, wir shoppten den ganzen Tag in einem Outlet Center. Als wir aus dem Center rauskamen war es leider schon wieder dunkel:--))

Am Abend machten wir uns auf die suche nach einem guten Essen. Wir fanden in unserem Hotel einen guten Deal. Buffet für nur 19Dollar. Was will man mehr. Da wir uns richtig satt (gefressen) haben, machten wir uns auf den Weg um Las Vegas in der Nacht kennen zu lernen. Leider machte uns der Eintritt in die Nightclubs (40Dollar) und der volle Magen ein Strich durch die Rechnung. Wir entschlossen uns nach Hause zu gehen und somit den Samstag wohl auf geniessen zu können. Bei vollem Sonnenschein (Shorts, T-Shirt und Flipflops waren Pflicht) genossen wir eine schöne Wanderung durch die Stadt. Am Abend versuchten wir dann den verschiedenen Deals nachzugehen, welche wir bei der Städtewanderung erblickt hatten:--))) 

Am Sonntag  gings dann schon wieder sehr früh auf den Flughafen, wo es hies, ciao Las Vegas, ahoi Calgary.

Dieser Trip war sicherlich ein Highlight meines 5-wöchigen Aufenthaltes in Kanada. Vorallem wenn man dies mit einem super Kollegen wie Flavio erleben durfte.

Wie es uns ergangen ist und was wir erlebt haben, kannst du bei der Rubrik Fotos sehen

09.Jan.09 Ausflug nach Calgary

Nach einer Woche intensivem Englisch-Unterricht, (ich werde es wohl trotzdem nie lernen:-)) haben wir uns entschlossen für einmal Banff zu verlassen.

Die zwei jungen Burschen aus dem Dörfchen Törbel starteten einen Ausflug Richtung Calgary. Wir wollten eine der grösseren Städte von Kanada sehen. Nach einer 1,5h-ündigen Fahrt fanden wir ohne Navigationssystem usw. die Jungendherberge in Mitten von Calgary. Nach dem Einchecken, Zimmer suchen, stylen usw. waren wir bereit für die City. Die Kälte, der Wind und das Schneetreiben vertrieb uns rasch in die Wärme. In der ersten 2Stunden sahen wir viele Penner usw. Es war uns ein wenig unheimelig. Doch in einem der vielen Pubs gefiel es uns sehr gut.

Am Abend gings dann ab zum Hockeyspiel, Calgary Flames gegen die Boys mit Mark Streit im Team. (Zwei Tage zuvor waren die Boys mit Mark Streit im Ticino zum Essen). Leider habe Flavios Kochkünste nichts gebracht. Mark Streits Team verlor 5 : 2. Die Stimmung im Stadium war nicht optimal, vielleicht weil wir auch aus der obersten Reihe zuschauen mussten, doch die Show vor dem Spiel war sich der Ausflug wert.  Der Abend verbrachten wir dann in einem bekannten Lokal Namens Cowboys in Calgray City. Das Bild sagt wohl alles.

Bilder vom Spiel und City siehst du unter der Rubrik Fotos

04.Jan.09 Danach beginnt die Schule

Die letzten Tage meiner wirklichen Ferien genoss ich noch einmal. Ich lehnte mich nochmals zurück und genoss den Augenblick nichts zu tun. Am Freitag fuhr ich zu den Johnsons Inkpots, wo ich eine ca.10km Wanderung absolvierte. Die Wanderroute führte mich durch den kanadischen Wald bevor ich zu zwei kleineren Wasserfällen gelang. An dem grösseren Wasserfall wurde bei eisiger Kälte, ca. -15°C, geklettert (Eisklettern).

Meine Route führte weiter durch den Wald, wo ich nach ca. 1,5 Stunden gemütlicher Wanderung eine Lichtung sah. In dieser Lichtung beginnt ein Tal in welchem sich einige Quellen befinden. Dieser Ort ist der einzige, in dem das Wasser nicht gefriert.

Nach ein paar Schnappschüssen (siehe Fotos) machte ich mich auf den Rückweg. Es war ein kalter, doch fantastischer Tag. 

Der Samstag war dann bei -21°C so kalt, dass ich mich nicht aus dem Haus traute:-)

Am Sonntag fuhr ich nach Lake Louise. Ich wollte wissen, wo sich die Abfahrer in den Abgrund stürzen. Lake Louis ist nicht wirklich ein Dorf. Es befindensich nur ein riesen Hotel und einige Häuser dort. Zusätzlich gibt es noch einen zugefrorenen See:-), empfehlenswert für alle Schlittschuhläufer.  

Mit einem schnellen Fondue Chinoise für das Ticino Personalteam (Flavios Arbeitsort) und für mich, setzte ich den Abschluss meiner richtigen Ferien.  Am Montag habe ich dann die Schule begonnen.

01.Jan.09 Die letzten Tage des Jahres

Nun ist es soweit, die Zeit vergeht und das neue Jahr hat schon wieder begonnen. Für mich war das Jahr 2008  aus sportlicher Sicht ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit der Transalp, welche ich mit Venetz Erwin fahren durfte, legte ich mir den Grundstein für das 24h-Rennen in Schötz. Schötz war für mich das erste grosse Langstreckenrennen. 

Bevor ich mich an den Start gestellt habe, hatte ich ein ganz klares Ziel, welches ich erreichen wollte. Mit Erfolg habe ich mein Ziel erreicht und es hat mir gezeigt, dass ich mit viel Willen und Einsatz einiges Erreichen kann.

So habe ich mir für das neue Jahr neue Ziele gesetzt. Mit dem Vorhaben die Tortour zu bestreiten ist es allmälich Zeit geworden, mich auf diesen Event vorzubereiten.

In Kanada bin ich ein wenig eingeschränkt. Ich besuche regelmässig das Fitness und versuche mich mit einem Cardiovelo und mit einem Laufband fit zu halten.

In den letzten Tagen stand ich zusätzlich noch zwei Mal auf den Langlaufskies. Leider ist mir diese Sportart nicht in die Wiege gelegt worden. Es braucht eine gute Kondition und noch viel wichtiger, eine gewisse Technik, damit die nur kleinen Hügel bezwungen werden können.

Am 30.Dez.08 war ich auf der Olympiastrecke von Calgary. Nur schon die einfachste Strecke wurde zu einer Qual. Muss aber auch sagen, dass ich nicht aufgefallen bin, den die klassischen Läufer (viele Touristen) sind noch um einiges schlechter.

Ich werde mich aber nicht so schnell geschlagen geben und werde diese Strecke mit Sicherheit bis am 23.Januar mit Genuss abfahren.

 

27.Dez.08 Sulphur Mountain

Nach den ersten Tagen im Fitness habe ich heute das kalte, doch schöne Wetter genutzt um eine Wanderung zu absolvieren.

Flavio musste am Nachmittag zur Arbeit. Er setzte mich bei der Talstation der Gondola ab. So war ich auf ein gutes Schuhwerk und einen warmen Skidress angewiesen. Denn jetzt hies es die ca. 1000hm im Kanadischen Forest zu bewältigen. Mit einem zügigen Schritt nahm ich den Berg in Angriff. Mit Musik und der immer besser werdenden Aussicht auf die Berge erreichte ich das Ziel, den Sulphur Mountain, nach 1h und 10min.

Es waren viele Personen zuoberst auf dem Berg, doch all diese haben die leichtere Variante genutzt.

Die Aussicht auf Banff und den National Park, die verschiedenen Berge rund um Banff haben die Mühe und die Kälte in den Hintergrund gestellt.

Da es immer kälter wurde habe ich zum Abstieg auch die Gondelbahn genutzt. Es ist zu erwähnen, dass die Talfahrt für die Bezwinger des Berges:--)) gratis ist.

Unten angekommen, musste ich noch den 4km langen Weg zurück nach Banff laufen. Nach ca. 2 Stunden war die schöne doch kalte Wanderung beendet. Es war wieder ein schöner Tag, der in Erinnerung bleibt.

Zur Zeit sind solche Tage und Ausflüge sehr wichtig. Nur so kann ich mein Kopf auf das bevorstehende Jahr vorbereiten. Mentale Stärke und ein klarer Kopf mit klaren Zielen ist gefragt.

23.Dez.08 Meine ersten zwei Tage in Kanada

Nach meinem Endspurt bei der Arbeit und meiner Weiterbildung flog ich am 21.Dez.08 nach Kanada zu meinem Kollegen Flavio. Flavio hat mich in Calgary am Flughafen abgeholt. Es war ein schöner Moment meinen Kollegen nach fast 3/4 Jahr wieder zu sehen. Bis nach Banff hatten wir noch eine längere Fahrt von ca. 1,5h  vor uns.

In Banff verspührte ich dann die Kälte von Kanada. Nach einem kurzen Bier in einem Pub, verschlug es mich dann ins Bett.

Gestern waren Flavio und ich beim Einkaufen, gingen schnell in die Küche zu seinem Chef und dann gings ab ins Fitness. Für nur 48Fr. habe ich ein Monatsabonnement lösen können.

Gestern Abend haben wir dann Banff ein wenig unsicher gemacht. Wir hatten einander viel zu erzählen. Doch die Zeit verging im Winde. Zum Glück schliessen die Restaurants und Pubs schon um 02.00Uhr in der Frühe. So hat man auch EIN NACH HAUSE GEHEN. Was mit Sicherheit unserer Gesundheit nicht schadet.

 

Heute musste Flavio wieder zur Arbeit, denn einer muss ja arbeiten, denn das Leben hier ist nicht gerade billig. Am Morgen ging nicht viel, ich war am Nachmittag in der City und dann gings ab ins Fitness.

In den nächsten Tagen werde ich mit der Kamera umher laufen und einige Bilder von Banff knipsen. Bis dahin wünsche ich allen schöne Weihnachten und see you soon...

Simi

09.Dez.08 Der erste Monat ist vorbei

Seit nun einem Monat bin ich wieder fleissig am Trainieren. Langsam merke ich die ersten Fortschritte. So macht es wieder Spass zum Trainieren.

Die grösste Zeit verbringe ich im Fitnesszenter mit Krafttraininng. Doch das Ausdauertraining kann nicht zu kurz kommen. So bin ich zusätzlich 3mal in der Woche auf meinen Spinning-Rad.

Nach Weihnachten werde ich mein Ausdauertraining steigern.

Flavio hat in Kanada bereits ein gutes Fitnesszenter gefunden, welches ich mit Bestimmheit öfters besuchen werde.

 

Am Montag werde ich mit meiner Spinning-Gruppe ein 2-stündiges Training absolvieren. Dies ist das letzte Spinning-Training vor der 2-wöchigen Spinning-Weihnachtspause. Ich freue mich auf diesen Abend.

14.Nov.08 Die ersten zwei Wochen überstanden

In den letzten zwei Wochen habe ich mit meinem Training begonnen.

Zur Zeit habe ich ein Trainingspensum von ca. 10Std / Woche.

Die grösste Zeit meines Trainings absoviere ich im Fitnessstudio CHRISTOPPARK in Visp.

Mein Training besteht aus Krafttraining, Ausdauer und Schwimmtraining.

Ich werde versuchen, sofern es meine Gesundheit zulässt, dieses Pensum bis am 20.Dez.08 zu halten.

Am 21. Dez. 08 fliege ich dann für einen Monat zu meinem Kollegen Flavio nach Banff (Kanada).

Dort werde ich mit Ihm zusammen Weihnachten und Silvester verbringen, bevor ich am 05.Jan.09 für 3Wochen einen Intensiv-Englisch-Kurs besuche.

Am 23. Jan.09 fliege ich von Kanada zurück und werde dann mein Pensum erhöhen.

Ich hoffe in Kanada ein gutes Fitnessstudio zu finden, dass ich obwohl der eisigen Kälte weiter trainieren kann.

 

02.Nov.08: Mein erstes Traininig

So, nun ist meine Ruhepause zu Ende. Mit dem 01.Nov.08 hat meine Ruhepause und mein gemütliches Leben wieder ein Ende genommen. Ich habe die Zeit genossen. Abgeschaltet von Sport und Bewegung.

Nun ist aber die Zeit gekommen mit meinem Aufbautraining zu beginnen. Ich versuche mich am Anfang mit Jogging, Krafttraining und Spinning wieder aufzubauen. Nach einer ca. 2monatigen Pause ohne Sport freue ich mich wieder extrem auf die nächsten Herausforderungen im Jahre 2008.

Heute Sonntag war ich beim ersten Joggingtraining. Es war harzig und mühevoll. Auch psychisch ist es eine Demotivation wieder mit "Null" zu beginnen, doch so weiss ich, was ich in nächster Zeit zu tun habe.

Die Homepage ist erstellt

Mein Homepage ist erstellt.

Nach ca. einem Monat ist meine Homepage nun wirklich bereit. Schon vor meinem ersten Training habe ich mit dem Erstellen meiner HP begonnen.

Zur Zeit fehlt mir noch die Rubrik Fotos, welche ich dann von Zeit zu Zeit erstellen werde.

Es wird mich stet`s erfreuen, wenn du meine Homepage zeitlich gelegen einmal besuchen wirst.

 

Sportliche Grüsse

Ruff Simon