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Archiv 2011: NEWS und REPORTS aus dem Jahr 2011

Ein strenges Programm zum Abschluss der Saison.

 

Letztes Wochenende hat Jens Blatter den ersten GP Oberwallis durchgeführt. Aus meiner Sicht war es für ihn und sein Team ein richtiger Erfolg. Nur enttäuschend waren die Anzahl Teilnehmer aus dem Oberwallis. Ich frage mich nur, wo sind die Rennfahrer, welche mir fast täglich auf den Trainingsrouten begegnen?

 

Nach dem Gemmitriathlon, bei dem ich die Radstrecke absolvierte, dachte ich, dass dies mein letztes Rennen gewesen sei. Mit der zweitbesten Zeit auf dem Rad hätte ich Grund genug gehabt, die Saison zu beenden. 

Doch während der kommenden Woche im Militär und dem ganzen Nichtstun verspürte ich eine gewisse Lust am Freitag aufs Radfahren. Sicher nicht eine ideale Vorbereitung, doch was hatte ich diese Saison noch zu verlieren? So war ich im Militär auf dem Büro und fragte nach einem Urlaubspass für den Freitag Abend. Dieser wurde mir ausgehändigt. So stand dem Start am Samstag Morgen nichts mehr im Wege.

Als ich mich beim Schulhaus in Visp zum Start einreite, wusste ich, wie es um mich geschehen wird. Denn das Feld war voller Elite und Amateur-Fahrer.

Mein Ziel war es, ein letztes Mal das Rennfeeling geniessen zu dürfen. Nach dem Start konnte ich bis Stalden mit dem Feld mithalten. Dann musste ich ziehen lassen.

Das enorme Tempo, die Rythmuswechsel, das fehlende Training und die Motivation mich nochmals völllig zu quälen versprach nichts Optimales.

Doch nichts desto trotz kam ich mit einer guten Zeit und einem guten Schnitt in Saas-Allmagell ins Ziel. Bester OW war Biffiger Christian, gegen den ich während des ganzen Wochenendes keine Chance hatte. 

Am Nachmittag fand dann noch das Zeitfahren von Allmagell auf den Mattmark statt. Im 1 minuten Takt wurde gestartet. Da ich in der OW-Elite Wertung auf dem zweiten Rang lag, durfte ich als Vorletzter dieser Wertung an den Start. Nach ca. halber Strecke sah ich die Gegner vor mir und konnte somit die vor mir gestarteten allesamt einholen. Nur Jauner Thomas, der eine Minute vor mir gestartet war, hatte im Zielsprint genügend Kraft mich nochmals zu überholen.

Auch hier war Biffiger klar der Schnellste.

 

Am Abend war kein weiteres Rennen mehr angesagt. Doch aus sportlicher Sicht gings für mich im Stundentakt weiter. In Saas Allmagell spielten wir mit dem FC Törbel noch im Halbfinal um den Aufstieg in die Gruppe B. Nach einer Halbzeit wurde ich eingewechselt. Leider musste wir noch in die Verlängerung, welche wir dann im Penaltyschiessen für uns entscheiden konnten.

Völlig erschöpft vom Fussball und Radfahren ging ein gelungener Tag für mich zu Ende.

 

Der Sonntag war dann effektiv mein letzter Renntag in diesem Jahr.

Voller Freude habe ich mich nochmals eingewärmt. Das Ziel war klar. Ich wollte nur noch diesen zweiten Platz verteidigen. So habe ich mich an Thomas angehängt und versucht seien Rythmus zu fahren. Doch der Match am Vorabend hat mir schon zugesetzt. So musste ich nochmals richtig kämpfen, um den Anschluss an Thomas nicht zu verlieren.

Plötzlich rollte es nicht mehr so gut. Ich merkte, dass etwas nicht stimmte. Als hätte ich sonst nicht schon zu kämpfen genug. Ein Blick zurück und ich sah, dass mein Colle immer mehr zusammengedrückt wird. Ein Plattfuss habe ich mir eingefangen. Hatte ich während den letzten Rennen immer ein Ersatzrad mit, habe ich es Heute vergessen.

So war ich auf der Weiterfahrt und zugleich auf der Suche nach einem Ersatzrad. Thomas konnte sich entsprechend absetzen. Zum Glück habe ich jemanden gefunden, der mir freundlicher Weise ein Rad ausgeliehen hat.

Doch jetzt war es keine Genussfahrt mehr, sondern ein Kampf gegen die Uhr. Mein Vorsprung aus den Rennen am Samstag war mit ca. 2Minuten sehr knapp für ein Radwechsel ink. Suche nach einem Rad:-).

Doch es reichte mir. Thomas konnte den Rückstand nicht mehr wettmachen und ich durfte den letzten Podestplatz des Jahres feiern.

 

Herzliche Gratulation an Biffiger Christian, gegen den wir keine Chance hatten. An Thomas, der mir das Leben schwer gemacht hat.

 

Am Wochenende habe ich gesehen, dass ein Viktor Röthlin nicht mit einem Usain Bolt zu vergleichen ist.  Die Amateure und die Elite-Fahrer haben mir bewiesen, dass es Spezialisten für beide Arten von Rennen gibt.

 

Vielen Herzlichen Dank auch nochmals an Sascha, der mich während den letzten zwei Renntagen begleitet hat. Er stand mir in diesem Jahr bei jedem Rennen bei, hat mich motiviert und mich angefeuert. Der letzte Anstieg zum Mattmark konnten wir uns nochmals beweisen, was in uns steckt, wenn das Team harmoniert. Danke Sascha.

 

Liebe Grüsse und bis zu meinem Abschiedsbericht.

 

Simi

Der Ausflug nach Choszczno (Polen)

Nach dem Sieg am Glocknerman erhielt ich eine Mail aus Polen.

In dieser stand, dass ich mich mit einem unbekannten Mann im Rest. Dorbia auf der Moosalpe treffen sollte. Dieser Einladung folgte ich und hatte die Ehre Ralph Wolther kennen zu lernen.

 

 

Er ist ein Deutscher, der in der Stadt Choszczno ein Praktikum beim Stadtbüro (Tourismus) absolvierte.

Sein Auftrag lautete, einige Radfahrer zu finden, die gewillt sind, an einem Radmarathon in Polen teilzunehmen.

Ralph hat mir die Stadt Choszczno und deren Absichten vorgestellt und mich ein wenig über Polen informiert.

All diese Infos habe ich zur Kenntnis genommen und habe Ralph mitgeteilt, dass ich mich per Mail nach der Tortour melden werde.

 

Wie abgemacht, habe ich mich nach der Tortour bei Ralph gemeldet.

Erst eine Woche vor der Abreise stand dann fest, dass Claudia und ich nach Polen reisen werden.

 

Nach dem Flug nach Berlin gings noch 260km mit dem Auto weiter, bevor wir Ralph in der Stadt Choszczno begrüssen konnten.

In einem gemütlichen Sporthotel wurden wir dann untergebracht. Ralph hat uns freundlicherweise am kommenden Tag die Stadt gezeigt und uns informiert, wo wir alles finden. Ralpf hat uns wirklich super unterstützt und begleitet.

Es war ein schönes Gefühl, wenn man wie ein "Profi" betreut wird. Hier nochmals herzlichen Dank an Ralph.

 

Den Donnerstag und Freitag konnten Claudia und ich die Natur und das Flair von Polen erkunden. Für mich war diese Reise sehr beeindruckend. Die Armut und der Lebensstandart dieser Leute war für mich sehr beeindruckend. Es wurde mir wieder bewusst, wie gut es sich hier in der Schweiz zu leben lässt.

 

Am Samstag fand dann das Rennen statt. Ralph hat mir die Startnummer usw. besorgt, so dass ich wirklich nur die 260km fahren musste. Die Strecke war ziemlich flach, jedoch in manchen Stellen sehr holprig.

Da man die Gefahr von Massenstürzen vermeiden wollte, wurde beschlossen, dass man in Gruppen von 15 Personen starten wird. Die Gruppen wurden aus den Leistungsausweisen der früheren Rennen zusammengestellt.

Da ich eingeladen worden bin, durfte ich mit der stärksten Gruppe starten, was mich natürlich erfreute.

 

Schon direkt nach dem Start hat die Gruppe gut gearbeitet. Alle halfen mit, um das Tempo hoch zu halten. So spulten wir Kilometer für Kilometer ab.

Nach ca. 60km kam es zu einem Sturz. Leider erlitten zwei Fahrer schwere Verletzungen und mussten in den Spital gebracht werden.

Ein weiterer Fahrer erlitt zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Bruch an der Sattelstütze. So waren wir 100km vor Schluss nur noch 6 Fahrer, die um den Sieg fahren konnten.

Je länger das Rennen ging, merkte ich, dass die Kräfte der anderen immer mehr nachliessen. Ich versuchte noch 2 bis 3 Mal das Tempo zu forcieren um vom Feld weg zu kommen, doch auch meine Kräfte reichten nach der langen Saison nicht mehr, um die Gruppe im flachen Stück zu sprengen. 

So fuhren wir gemeinsam auf die letzten 5km zu. Bei Kilometer 3 hat einer den Sprint angezogen und wollte flüchten. Das Loch versuchte ich natürlich zu schliessen, sah das niemand mehr wirklich folgte und zog direkt weiter.

Den kleinen Vorsprung brachte ich bis ins Ziel und konnte einen weiteren Erfolg in diesem Jahr feiern.

 

Es war für mich ein besonderer Erfolg, der Claudia und ich gemeinsam mit Ralph und zwei weiteren Fahrer beim Grillabend feierten. 

 

Es war für mich die richtige Entscheidung diese Einladung anzunehmen. Claudia und ich durften ein super Wochenende mit einem weiteren Erfolg erleben. Ich habe Menschen kennen gelernt, bei dennen nicht nur der Sport im Vordergrund stand, sonder auch der Spass und die Fairness. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dies mein letzter Besuch in Polen war.

 

Hier noch den Link der Stadt Choszczno:

 

http://www.choszczno.pl/content/view/1301/1/

 

Vielen Dank Ralph

 

Liebe Grüsse,

Simi

 

 

 

Tortour 2011:Mein Kopf machte das Rennen zur Tortour

Hallo zusammen,

die Tortour ist vorbei und ich habe mir die Zeit genommen, um ein erstes Resume zu ziehen.

Zuerst möchte ich mich aber bei meinem Betreuerteam ganz herzlich bedanken, denn ohne dieses super Team hätte ich das Ziel in Neuhausen in diesem Jahr nicht erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

Aber nun der Reihe nach.

Der Prolog am Donnerstagnachmittag war für mich sehr wichtig. Ich wollte eine gute Platzierung erreichen, so dass ich am Freitag mit der Spitze mitfahren und diese in den Augen behalten konnte.

Mit dem zweiten Rang ist mir dies auch völlig gelungen. Mir fehlte nur eine Sekunde zum Prologsieg.

 

Nach einer kurzen Nacht durfte ich am Freitag Morgen um 03.02 Uhr von der Startrampe fahren. Schon einige Kilometer nach dem Start überholte ich Reto Schoch was mir natürlich sehr viel Mut machte. Hinter mir haben immer mehr Fahrer auf mich aufgeschlossen. Bis nach Buchs fühlte ich mich super und es lief, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich konnte das Tempo der Favoriten mithalten. Obwohl mich einige überholt haben, hatte ich zu diesem Moment noch alle Fahrer im Blickfeld.

In Richtung Küblis merkte ich dann, dass mein Anfangstempo wohl ein wenig zu schnell war. Hier ist anzumerken, dass ich bis nach Küblis ca. eine halbe Stunde schneller war als im letzten Jahr. Vielleicht war diese Taktik die falsche Entscheidung.

Zum Weg nach Küblis musste ich die Spitze ziehen lassen. Ich verlor mein Ziel aus den Augen und begann mich selber zu hinterfragen. Ab diesem Moment machte mir die Psyche ein Strich durch die Rechnung. Ich realisierte nicht mehr, dass mein Ziel absolute noch in Reichweite war. Doch der Kopf bescherte mir schlechte Beine, miese Laune und ich verlor denn Sinn an der ganzen Sache.

Auch das Tempo auf den Flüäla- und Julierpass passte mir persönlich nicht.

Ich dachte an die Aufgabe des Rennens in Andermatt, sofern ich meine Krise nicht mehr in den Griff bekommen werde. Das ganze Team hat mir diese Idee ausgeredet und ich habe mich entschieden weiter zu fahren, sofern ich um 19.00 Uhr in Andermatt bin. Dieses Ziel habe ich erreicht und durfte somit weiter fahren :-). Der Gotthardpass verlief für mich sehr gut, der Nufenen dann ein wenig schlechter. Trotz allem habe ich auf einmal nochmals Dani Wyss überholt, der kurz vor dem Nufenen eine kleine Pause eingelegt hatte. Auf dem Pass hat mich Dani wieder überholt, da ich trockene Kleider angezogen habe.

Vom Nufennen an gings runter nach Brig, wo mich viele Leute empfangen haben. All diesen Leuten einen herzlichen Dank. Obwohl ich am Freitag Abend nicht alle gesehen habe, habe ich mich extrem auf diesen Empfang gefreut. Diesen Schub habe ich dann auch bis nach Aigle gespührt.

Ab Aigle gings dann wieder weiter wie vorhin. Die Stimmung mit mir selber stimmte einfach nicht. Obwohl sich der Körper immer wohl fühlte und keine grossen Schmerzen verspührte, brachte ich einfach die Pedale nicht in die Runde.

Bis zur letzten Timestation trat ich einfach so dahin und wollte das Rennen einfach nur zu Ende fahren.

Trotz Anfeuerungen im Kanton Aargau sah ich keinen Grund mehr, mich nochmals zu pushen.

Nur auf den letzten Kilometer von Eglisau nach Uhwiesen gab ich nochmals alles, damit ich das Minimum meiner Ziele, unter 40 Stunden im Ziel in Uhwiesen anzukommen, erreichen konnte.

Auf der letzten Etappe habe ich nochmals eine Zeit hingelegt, die beweist, dass sicher mehr drin gewesen wäre.

 

Schlussendlich war die Tortour eine Tortour für meine Psyche. Ein Rennen wie ich es noch nie erlebt habe. Ein Rennen mit vielen Tiefs und wenigen Hochs.

Trotzdem gibts einige positive Dinge, welche ich aus dem Rennen mitnehmen kann:

 

Trotz schlechten Umständen habe ich bis Sion auf die Spitze nicht viel verloren.

Ich fuhr das Rennen 3 Stunden schneller als im Vorjahr.

Trotz allem habe ich das Rennen durchgefahren.

Es gibt noch Potenzial um das Rennen schneller zu absolvieren.

Mein Team hat sich nochmals als super Team bestätigt.

Die Unterstützung der Fans war riesig und bestätigt mir, dass ich nicht aufgeben soll.

 

Für die Unterstützung jeglicher Art möchte ich mich herzlichst bedanken. Ihr habt mir die nötige Kraft gegeben um das Rennen zu finishen.

 

Ich hoffe auf einen besseren Start im Jahr 2012 und verbleibe bis dahin. Vielen Dank an Alle,

 

Simi

 

Tortour: Vor dem Start

Guten Morgen

 

Nach einem schmackhaften Schweinesteak am gestrigen Abend, konnten wir nochmals so richtig tief und lange schlafen, bevor das Abendteuer Tortour und dessen Prolog heute startet.

Der Prolog beginnt um 16.00 Uhr. Hier wird die Startreihenfolge für  Freitag ausgefahren.

 

Der eigentliche Start zur "Schweizer Umrundung" erfolgt dann am Freitag Morgen ab 03.00 Uhr. Die Strecke führt rund um die Schweiz, beträgt ca. 1`000km und 15`000hm. Ziel ist es, diese Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren.

 

Ich habe mir im letzten November das Ziel gesetzt, dass ich die Tortour auf dem Podest beenden möchte. Mit diesem Ziel starte ich auch Heute in den Prolog und Morgen früh ins Rennen. Obwohl das Starterfeld ziemlich gross und hochkarätig ist, möchte ich mein Ziel nicht mehr verändern. Es ist ein grosses, doch aus meiner Sicht ein machbares Ziel, sofern bei mir und bei meinem Team alls zu 100% funktioniert.

 

Nicht nur mein Team, sonder auch ihr seid nun gefordert. Denn mit Gästebucheinträgen und SMS (Claudia, Reto und Markus und Sascha haben alle das Handy mit) könnt ihr mich auf dem Weg rund um die Schweiz tatkräftig unterstützen.

Ich werde auch wieder durchs Wallis fahren und es würde mich und sicher auch die anderen Oberwalliser; (Furrer Beny, Wyss Daniel, wie auch Huber Amadé und Albrecht Donald im Team) freuen, wenn ihr uns am Strassenrand unterstützen würdet. Über das Livetracking ist die Durchfahrtszeit am besten abzuschätzen. Ich hoffe, dass ich zwischen 23 und 24 Uhr am Freitagabend in Brig/Visp durchfahren werde. Timestation in Brig liegt unterhalb des Migros in Glis (Schreinerei Fux).

 

Auf folgenden Links oder anderen Anwendungen könnt ihr mehr über die Tortour erfahren:

 

www.tortour.ch (offizielle Seite der Tortour)

http://www.tractalis.com (Livetracking) hier findet ihr den Standort und weitere Infos zu jedem Fahrer

I-Phone apps: Es steht ein Tortour App kostenlos zur Verfügung, so bist du mit dem IPhone während 24h live dabei.

Liveticker: Sascha wird euch wieder per Liveticker auf dem Laufenden halten.

www.rro.ch Der Radio Rottu Oberwallis wird am Feitag und Samstag einige Einschchaltungen von den Oberwalliser Teams machen.

 

So, mein Team und ich sind bereit, die Checks vom Fahrrad und Auto wurden erfolgreich bestanden. Mein Körper und auch meine Psyche sind zu 100% ready für den 3. Start an der Tortour. Ich hoffe auf ein unfallfreies Rennen, schöne Momente mit wenigen Tiefs und einem erfolgreichen Zieleinlauf in Neuhausen.

 

Zum Schluss möchte ich mich mit all meinen Sponsoren (siehe rechte Seite) bedanken, welche mich während dem ganzen Jahr tatkräftig unterstützt haben.

 

und nun kanns losgehen, ich freu mich...

 

gruss und bis bald,¨

simi

Peakbreak 2011: Ein weiterer Sieg

Hallo zusammen,

 

nach einer harten Woche bin ich wieder zurück in der Schweiz.

Letzte Woche habe ich am Peakbreak in Österreich teilgenommen. Ein Mehretappenrennen mit einem Prolog und 7 Etapenn. Insgesamt wurden ca. 1`000km und 18`000hm abgespult.

 

Videos findet ihr unter der Rubrik Videos.

Fotos auf der HP www.peakbreak.com

 

Am Samstag begann das Rennen mit einem Proolg über ca. 9km. Nach einem kleinen steilen Stück folgte ein Flachstück. Zum Schluss absolvierten wir einen ca. 4km langen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 14%. Manche haben das Rad schon am ersten Tag geschoben, was aber nicht bedeutete, dass dies das letzte Mal war.

 

Die ersten Etappen mit den Zielankünften "Monte Zoncolan" und "Kronplatz" wurden von den Fahrern verflucht. Musste ein grosser Teil des Feldes das Fahrrad auf den letzten Kilometern schieben, um Krämpfe und Stillstandstürze zu vermeiden.

Doch der Ausblick auf den beiden historischen Bergen (Giro Kenner), übertrumpfte den Zorn auf den Organisator:-)

 

Die weiteren Etappen wurden nicht flacher, doch die Pässe und deren Steigungen wurden dem Fahrerfeld angepasst. "Sind wir doch keine Profis", zudem sollte das Peakbreak ein Genuss und nicht eine Wochenqual sein.

 

Nach den Etappenorten Arte Terme und Bruneck folgte Lienz. Diese Etappe war eine kurze Strecke (ca. 90km), was mir persönlich gut tat. Ich konnte mich von den ersten Etappen gut regenerieren.

Da ich bis zu dieser Zeit einen Rückstand von ca. 20Minuten auf den Führenden einbusste, musste nun etwas geschehen.

 

Auf der Strecke nach Going (nähe Kitzbühel) habe ich mir Grosses vorgenommen. Denn die Motivation über den Grossglockner war durch die WM-Fahrt immer noch sehr hoch.

So konnte ich den Grossglockner in einem super Renntempo fahren, so dass ich nach 160km einem 20minütigen Rückstand in einen 3,5minütigen Vorsprung umwandelte. Hier war natürlich die Hilfe eines weiteren Schweizers notwendig. Mit Daniel Christen habe ich ein super Mann getroffen, der mit verhalf, im flachen Gebiet weitere Zeit auf die Bergziegen wett zu machen.

 

Mit dem Kitzbühler Horn stand ein weiterer Höhepunkt des Peakbreaks an. Mein Ziel war es, den Rückstand auf Thomas so klein wie möglich zu halten. Gleich zu Beginn des Starts hat Thomas Tempo gemacht. Ich konnte diesem nicht folgen, behiehlt aber Thomas immer in Sichtkontakt. Als ich merkte, dass er nicht mehr weiter weg kam, versuchte ich den Rückstand zu verkleinern. Wie ein Wunder habe ich ihn nach ca. der Hälfte eingeholt und gleich überholt. Ich drückte weiter aufs Tempo und schaffte zu meiner Überraschung den dritten Rang im Gesamten. Thomas konnte ich weitere 3osek. abnehmen, so dass ich einen Vorsprung von 4min vorwies.

 

Von Going aus gings weiter nach St. Michael. Es war eine lange Etappe mit einem grossen Flachstück am Schluss. Für mich war klar, dass ich bis zum Schluss an der Spitze bleiben musste, um meinen Vorsprung zu verteidigen. Mein Vorhaben ist geglückt. Zudem konnte ich am letzten Berg nochmals aufs Tempo drücken und kam von der Gruppe weg. Da die letzte Talabfahrt (30km) mit Rückenwind gefahren werden konnte, drückte ich nochmals auf die Pedale, um einen weiteren Podestplatz zu erreichen. An diesem Abend durfte ich zum zweiten Mal die Bronzemedaille entgegen nehmen.

 

Am letzten Tag versuchte ich dann ein weiteres Kunststück. Mein Ziel war es, mit Reini und Walter mit zu fahren. Diese Beiden treten in einer anderen Liga und haben die Konkurrenz täglich hinter sich gelassen.

Am zweiten Anstieg habe ich Reini nochmals erblickt und wollte zu ihm aufschliessen. Ich war völlig am Anschlag, konnte Reini aber nicht erreichen. Durch dieses Vorhaben busste ich richtig ein, so dass mich Daniel, der Schweizer, eingeholt hat. Mit ihm durfte ich das Rennen beenden. Auf einen Sprint um Platz drei habe ich aus drei Gründen verzichtet: 1. hat mir Daniel an dieser Woche zum Kat. - Sieg verholfen, 2. hätte ich nie und nimmer gegen Daniel gewonnen, denn das "Bolzen" am Anfang hat mich zu sehr ausgelaugt. 3. War ich über meinen def. Kategoriensieg mehr als zufrieden.

 

Das Peakbreak war für mich eine tolle Woche und ein gutes Training. Es war schön zu sehen, wie ich mich von Tag zu Tag steigern konnte. Ich durfte nette Menschen kennen lernen, verschiedene Pässe fahren und ein höheres Tempo als im Training treten, was mich mit Sicherheit nochmals weiter gebracht hat.

 

Die Anwesenheit von Flavio, welcher auch am Rennen startete machte das ganze Rennen noch spannender. Denn vor 28 Jahren sind wir nebeneinander im Krankenhaus in der Wiege gelegen, wurde zusammen getauft, Schule absolviert, Australien besucht, Kanada unsicher gemacht und nun ein weiteres gemeinsames Erlebnis erlebt. Uns verbindet eine sher gute Freundschaft und es hat mir sehr Spass gemacht diese Woche mit Flavio zu verbringen.

Ich war extrem stolz auf Flavio, als er den 3. Rang in unserer Kat. belegen durfte. Bin sicher, dass er in den nächsten Jahren noch vieles erreichen kann.

Danke Flavio...

 

Danken möchte ich auch allen, die mich unterstützt haben. Auf der Strecke haben mich Leute gefragt, was für Typen ich kenne, dass die ganze Rangliste mit Grüssen versehen sei:-)) Danke boys und girls....

 

P.S.: Zur Zeit bin ich in Planung von zwei weiteren Events, also bleibt dran, denn es bleibt spannend.

 

Sportlicher Gruss

Simi

4. Juli 2011: Der Gigathlon

Der erste Gigathlon im Team of Five gehört der Vergangenheit an. Doch das fantastische Erlebnis bleibt mir noch lange in Erinnerung.

 

Rücksicht auf Teamkameraden zu nehmen kenne ich nur aus dem Fussball beim FC Moosalp Törbel.

Doch am vergangenen Wochenende durfte ich seit langer Zeit dieses Erlebnis mit einem tollen Team erleben.

Mit Elke Willisch, Esther Ruedy, Sascha Hosennen und John Willisch bestritt ich den Gigathlon 2011.

 

Als Radfahrer durfte ich am Samstag die Strecke von Sion nach Nax, Grange nach Montana fahren. Der 20. Rang im Radfahren bewies, dass ich auch in kürzeren Rennen mithalten kann. Doch ich merkte stark, dass ich Probleme habe, mir das Rennen richtig einzuteilen.

Mit dem Samstag war ich sehr zufrieden, habe ich doch über 500 Radfahrer überholt und somit Plätze gut gemacht. Dank einer sehr guten Leistung des ganzen Teams belegten wir einen Platz unter den Top 30, was auch unser Ziel war.

 

Am Sonntag durfte ich als letzter auf die Piste. Raron nach Zermatt war der erste Abschnitt. Dieser Abschnitt beendete ich wieder mit dem Rang 20.

Umso mehr freute ich mich auf die Heimstrecke von Stalden zur Moosalpe. Während der Strecke durchquerte ich mein Heimatdorf Törbel. Die ganze Gemeinde hat mich überrascht und hat mich super angefeuert. Ein super Gefühl, wenn die Heimbevölkerung so hinter mir steht. Herzlichen Dank. Diese Fahrt durch Törbel werde ich nie vergessen. Super Danke..

Mit meinem persönlichen Ziel unter die ersten 10 zu kommen, habe ich von Stalden an das Tempo hoch gehalten. Leider habe ich mir zu viel zugetraut und musste dies nach Törbel und spätestens von Unterbäch nach Eischoll mit dem Krampfen über das ganze linke Bein einbussen.

Trotz dieser Misere wäre mein Plan fast aufgegangen. Mir fehlte nur eine winzige Minute um diesen 10. Rang zu erreichen. Trotz allem erreichte ich den erfolgreichen 14. Rang.

 

Gemeinsam mit dem super Team durfte ich in Turtmann durchs Ziel einlaufen. Unser Ziel mit einem Rang unter den ersten 30 wurde erreicht. Als drittbesste OW Mannschaft können wir sehr zufrieden sein. Ich habe neue Menschen kennen gelernt, mit meinem Kollege Sascha gemeinsam einen Bewerb bestreiten können und ein super Erlebnis erlebt.

 

Auch bei meinem Betreuerteam, welches mich und unser Team unterstützt hat, möchte ich mich herzlich bedanken. Trotz einige Unstimmigkeiten am Samstag haben Sie wieder einmal mehr bewiesen, wie wichtig ein super Team für mich ist. Doch manchmal muss man alles wieder zurecht biegen, so dass es wieder zu 100% klappt.:--))))

 

Ein super Team, super Betreung, super Erlebnis, super Training, super Erfahrung, und neue Menschen kennen gerlernt, welche mir ans Herz gewachsen sind.

 

Wie hat der Sieger " Single Man" gemeint: ich komme wieder und will gewinnen.

 

Lasst euch überraschen.

 

Lieber Gruss

Simi

 

P.S: Nun freue ich mich aufs Peakbreak, auf ein gemeinsames Rennen mit meinem Kollegen und Trainingspartner Flavio.

Hier gibt es nur zwei Fragen zu beantworten.

1. Wie schneiden die Walliser in Österreich ab?

2. Wer kann am Abend lauter schnarchen?

 

Ich freue mich sehr auf diese gemeinsame Woche mit meinem Kollgen Flavio.

29. Juni. 2011: Bereit für etwas Spezielles

Hallo zusammen,

nach dem Weltmeistertitel in Graz sind es schon wieder einige Wochen her.

Nach der Feier und dem Geniessen meines Titels habe ich wieder mit dem Training begonnen. Die ersten Tage verliefen ziemlich harzig. Merkte ich nach 2-3h wie sich meine Beine meldeten.

Dadurch habe ich mich in letzter Zeit mit kürzeren Trainingseinheiten beschäftigt.

Doch seit der letzten Woche läuft wieder alles wie gewohnt. Am letzten Donnerstag reiste ich nach Samedan zu Sascha. Ich durfte mich mit ihm wie zu Hause fühlen und konnte mein Trainingsprogramm nach Belieben gestalten. So nutzte ich die Gelegenheit und verweilte mich während drei Tagen in den Pässestrassen von Graubünden und Italien.

Nach drei Tagen hartem Training und etlichen Schwätzchen mit Sascha musste ich Graubünden und mein treuer Kollege wieder verlassen. Dieses Wochenende hat mir wieder einmal bewiesen, wie wichtig ein solcher Kumpel ist. Danke Sascha.

 

Am kommenden Wochenende darf ich mit dem Team "ab dri" (Elke, Esther, Sascha und John) den Gigathlon bestreiten. Ich darf natürlich die Radroute fahren. Diese führt am Sonntag von Stalden über die Moosalpe zurück nach Turtmann. Ich freue mich riesig meine Heimstrecke bei einem Rennen zu bezwingen.

Ich kann sagen, dass ich bereit bin für dieses Herausforderung und freue mich sehr auf ein Rennen in meiner Heimat.

Zudem freue ich mich einmal wieder den Teamspirit zu erfahr. Habe ich doch in den letzten Jahren sehr viel alleine absolviert.

 

In der Rubrik Fotos habe ich einige Fotos vom Glocknerman hinterlegt, wie auch Fotos von Graubünden.

Zusätzlich habe ich einen kleinen Video vom Glocknerman hochgeladen.

 

Es würde mich sehr freuen, euch am Sonntag am Strassenrad zu sehen. Danke für die Unterstützung,

Simi

 

 

Weltmeister im Ultracycing 2011

Das Team: Papa, Mama, ich, Schatzji, Sascha und Claudias Vater Anton..
Das Team: Papa, Mama, ich, Schatzji, Sascha und Claudias Vater Anton..

 

 

 

Heute Morgen zur frühen Stunde durfte ich als erster über die Ziellinie des Glocknermans fahren.

Diese Situation hätte ich mir nie erdacht. Mein Ziel war ganz klar, als erster meiner Altersklasse über die Ziellinie zu fahren. Dass es aber zum Gesamtsieg reicht, hätte ich mir nie erträumt. Umso schöner fühlt sich dieser Sieg an. Alle Stunden des Trainings und der Verzicht auf Vieles haben sich Heute Morgen ausbezahlt.

 

Schon in Winklern nach ca. 300km habe ich mich mit T.Ratschob, Kevin Bieler und Eduard Fuchs bedankt und wollte mich von der Spitzengruppe verabschieden. Ich war sehr froh, konnte ich das Tempo mit ihnen bis Winklern mitfahren.

 

In Winklern sind wir dann zusammen zum Iselsberg gefahren. Da ich das Tempo mitfahren konnte, entschloss ich mich bei diesem Trio zu bleiben.

Auch der Felbertauern, wie auch der Glockner habe ich gut befahren können und bin beide Male am Glockner als zweiter oben angekommen.

Kevin musste sich leider nach der ersten Runde verabschieden. Kevin, ein sehr sympatischer Schweizer, den ich kennen lernen durfte.

 

Von Winklern zurück nach Graz erlebte ich die echte einzige Krise, welche ich dank meinem hervorragenden Team und Eduard / Thomas überstanden habe. Zudem kam der Regen zum richtigen Zeitpunkt zurück, so dass ich die Krise definitiv überstanden habe.

 

Die letzten 200km fühlte ich mich sehr wohl. Ca. 190km vor Schluss hat uns Thomas abgehängt und wollte eine Vorentscheidung suchen. Eduard und ich verstanden uns sehr gut und konnten uns gut ergänzen, so dass wir Thomas bei ca. 120km wieder einholen konnten.

An den Titel dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht. Waren die Gegner mir durch die Erfahrung und der bisherigen Erfolge klar überlegen.

Beim Anstieg zum Soboth dachte ich das ersta Mal an den Titel. Im Vorhinein habe ich gemerkt, dass Eduard hinter mir ziemlich zu kämpfen hat. Zudem hätte sich Thomas nicht mehr einholen lassen, wenn er sich fit gefühlt hätte. Ich habe mich fit gefühlt.

 

So habe ich nach der Pinkelpause auf Rad gesessen, angetreten, zu meinem Betreuerteam gefahren und Sascha gesagt, so jetzt packe wärs. Er meinte nur, dann gehts los....

 

Ich trat in die Pedale wie ein Verrückter. Mir konnten beide Verfolger nicht mehr folgen. Die 10km bis zum Soboth hatte ich nur noch den Titel vor Augen, eine Chance, die wir vielleicht nie mehr haben werden.

Der Kopf stimmte, das Team feuerte mich an und Sascha ist mit mir den Soboth hinauf gejoggt um mich zu unterstützen. Alles hat gestummen.

Mein Kopf, die Unterstützung vom Betreuerteam und von euch zu Hause.

Mit viel Risiko haben wir die letzte Abfahrt in Angriff genommen um den Vorsprung nochmals auszubauen. Auf die wärmende Kleidung habe ich bewusst verzichtet um Zeit zu sparen, mit dem Resultet einer Erkälung, welche ich Heute sehr gerne akzeptiere.

Wie sich dies am Schluss feststellen sollte, war dieses Risiko von Nöten. Haben wir uns auf den letzten 5km verfahren. Dies kostete uns fast den WM-Titel. Was dann geschehen wäre, interessiert uns jetzt nicht mehr.

Wir haben es geschafft.

 

Herzlichen Dank an Alle. Denn ohne das Betreuerteam, die Sponsoren wie auch ihr zu Hause wäre dieser WM-Titel nicht zustande gekommen. Ich freue mich sehr.  

 

Simi

 

 

24. Mai. 2011: Es geht nicht mehr lange

Hallo zämu,

 

bald ist es soweit und ich freue mich riesig auf den Glocknerman.

Die Vorbereitungen (Organisation) laufen auf Hochtouren.

Die Zimmer vor und nach dem Rennen sind gebucht. Während dem Rennen brauche ich hoffentlich keine:-)

Während den letzten Wochen konnte ich sehr gut trainieren. Das Wetter hat entsprechend mitgespielt.

Ich fühle mich nach einem Tief in der letzten Woche wieder sehr gut und bin bereit für den Glocknerman.

Der Glocknerman ist für mich das erste Langstreckenrennen in diesem Jahr in welchem ich mein gestecktes Ziel unbedingt erreichen will. Umso mehr bin ich gespannt auf meine Form.

 

Ein Fragezeichen ist immer noch mein Knie. Hält es, oder hält es nicht. Der Glocknerman wird die Antwort geben.

Ich hoffe und bin mir eigentlich sicher, dass es halten wird.

 

Ich werde am Dienstag in Visp abfahren und mich langsam nach Graz verschieben, so dass ich am Mittwoch Nachmittag in Graz ankommen werde. Dort findet am Abend das Briefing statt.

 

Der Start folgt am Donnerstag am 12.00Uhr. Es wird im Massenstart gestartet. Windschattenfahren ist erlaubt. Dies ist etwas spezielles bei einem Langdistanzrennen. Wie lange ich mit der Spitze mithalten soll oder kann ist sicherlich eine entscheidende Frage.

Wie ich mich entscheiden werde, könnt ihr sicherlich im Liveticker entnehmen. Sascha wird dich über den Liveticker informieren.

Mehr Infos werde ich am Weekend verkünden.

 

Mein Mechaniker - Schweizer Kurt - hat jetzt auch eine Homepage, welche ich dir empfehlen möchte.

Ich kenne Kurt schon einige Jahre. Kurt ist für mich eine wichtige Stütze, ein guter Berater, Helfer und Mechaniker, Vielen Dank Kurt.

Wenn ihr aufs Logo drückt, so gelangt ihr auf die Home Page vom Bike Spore Schweizer.

 

Lieber Gruss

Simon

09. Mai. 2011: Die Entscheidung ist gefallen

Hallo zusammen,

die letzten 2-3 Wochen durfte ich wieder aufs Rad und konnte gut trainieren. Die Schmerzen im Knie werden kleiner. Warum und wieso weiss ich eigentlich nicht. Eine genaue Diagnose konnte man nicht feststellen. Es stehen aber mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

-Es kann sein, dass meine Muskeln durch zu wenig

 Dehnungsübungen  verkürzt waren.

-Mein Becken und verschiedene Wirbel waren nicht mehr

 positioniert.

-Zuletzt gab es noch die Vermutung, dass ich das Knie

 überlastet habe.

 

Mit täglichen Übungen und Dehnungsmassnahmen sehe ich entlich einen kleinen Erfolg.

Dies stimmt mich positiv.

 

Am Samstag startete ich zu meinem ersten Formtest, welcher ich schon seit drei Wochen durchführe. Mit der Berner Rundfahrt habe ich meine Saison gestartet. Die ersten zwei Runden verliefen sehr positiv. Ich konnte das Tempo gut halten und fühlte mich richtig gut. In der letzten Runde beisste sich der "Krampfen" in meine Waden, wobei ich den Anschluss im letzten Anstieg auf die Spitzengruppe verloren habe. So verlor ich auf die Spitzengruppe bis ins Ziel noch 4min, was nicht meinem Ziel entsprach.

Fazit zum Samstag: Ziel nicht erreicht, doch ein gutes Training erlebt.

 

Da ich am Samstag mein Ziel nicht erfüllte, musste meine Mama am Muttertag ohne mich auskommen. Ich entschloss mich zu folgendem Training: Visp-Furkapass-Gotthardpass-Airolo-Biasca nach Locarno. Dort haben mich mein Schatz Claudia und Sascha in einem Rest. freundlich empfangen. Das Knie hat gehalten. Die Beine waren trotz dem Samstag recht gut und ich fühlte mich nach alleine gefahrenen 185km immer noch sehr wohl.

Fazit: Die letzten beiden Sonntage (erster Sonntag: Visp-Oberwald-Autoverlad Furka-Realp-Bonaduz-Julierpass-St.Moritz 225km) haben mir gezeigt, dass ich es trotz meiner drei wöchigen Pause schaffen kann. 

 

Die Entscheidung ist gefallen, ich werde am Glocknerman starten. Ich bin guten Mutes das Ziel in Graz zu erreichen. Denn wer nichts wagt, wird auch nichts gewinnen. Ich bin mir sicher, dass sich mein enormer und strikter Aufwand während dem letzten halben Jahr auszahlt.

 

Ich freue mich auf das Rennen, die Herausforderung und auf das Ziel in Graz. Ich hoffe, ihr drückt mir fest die Daumen. Denn ein Zuckerschlecken wird es auf keinen Fall.

 

Weitere Infos zum Rennen findet ihr auf folgender Seite:

www.glocknerman.at 

 

Werde mich sicherlich noch vor dem Start am 02.Juni.2011 am 12.00Uhr melden.

 

Lieber Gruss

Simi

 

11. April 2011: Positiv wie Negativ

Hallo zusammen

Lange ist es her, als ich mich zum letzten Mal gemeldet habe.

Seit dem Februar ist schon einiges passiert. Ich habe neue Partner gefunden, die mich in diesem Jahr unterstützen werden.

Dafür bin ich sehr dankbar und bin überzeugt, meine Leistung durch materielle Komponenten zu verbessern.

So erhielt ich am Mittwoch den neuen Merida Reacto, welcher leider auf seine erste Ausfahrt noch warten muss. Der Reacto ist ein aerodynamischer Renner, welcher mich mit Sicherheit schneller ins Ziel bringen wird.

Am Donnerstag gabs dann noch die neuen Laufräder von AIRSTREEEM aus Österreich, welche mich durch ihr Gewicht und der entsprechenden Steifigkeitwerte sehr überzeugen. Auch auf diese Laufräder bin ich sehr gespannt. AIRSTREEEM ist eine junge Firma, welche Rennräder wie auch Laufräder produzieren.

Ich möchte mich mit Merida und AIRSTREEEM herzlich bedanken.

 

Im Weiteren habe ich auch im Ernährungsbereich einen neuen und sehr kompetenten Partner gefunden. Hammer Nutrition (offizieller Partner vom RAAM und Ernährungspartner von Adrian Brennwald) wird mich in der kommenden Saison kompetent betreuen und entsprechend unterstützen. Durch diese Erneuerung erhoffe ich mir in der zweiten Hälfte der Rennen weniger Magenprobleme. Ich bin überzeugt, dass dies klappen wird. HAMMER ON

 

Wie du siehst, konnte ich in letzter Zeit vieles zum Positiven verändern.

 

Negativ: Mein Knie

Nach einer optimalen Wintervorbereitung im Fitness, zu Hause auf dem Spinner NXT und in Südafrika erlitt ich vor zwei Wochen einen deftigen Rückschlag. Die Form hat zum Zeitpunkt zu 100% gestimmt. Noch nie zuvor habe ich mich im Monat März so fit gefühlt. Ich kann sagen, dass sich mein Training, meine klare Linie voll ausbezahlt hätte.

 

Leider macht mir das Knie in letzter Zeit definitiv einen Strich durch meine Vorhaben und Ziele.

Seit zwei Wochen gehe ich von Arzt zu Arzt. Trotz MRI und Physio usw. hat sich die Situation noch nicht verbessert. So sitze ich vermehrt zu Hause und grüble vor mich hin.

 

Mit Krafttraining versuche ich trotzdem mein Körper fit zu halten, was aber dem Radtraining nicht gleich zu setzen ist.  

 

Die Zeit vergeht, die Ausdauer leidet definitiv und die verbleibende Zeit zu den ersten Rennen wird kürzer. Dies macht mich definitiv nervös, was auch mein Umfeld extrem fühlt.

Wenn dieses Knieproblem in nächster Zeit nicht behoben werden kann, muss ich leider auf den ersten Saisonhöhepunkt, den Glocknerman (WM) verzichten.

Die Weltmeisterschaft im Ultracycling (in der Kat. U30) ist für mich definitiv ein grosses Ziel in diesem Jahr. Darum kämpfe ich weiter und lasse dieses Ziel noch nicht aus den Augen.

 

Die nächsten 2-3 Wochen werden entscheidend sein, wie mein Programm im kommenden Jahr nun definitiv aussieht.

 

Wenn DU eine Empfehlung für mich hast, bin ich DIR sehr dankbar.

 

Ich lass den Kopf nicht hängen und kämpfe weiter.

 

Bis zum nächsten Mal mit einem Positiven Bericht,

 

Simi 

07. Feb. 2011: Erstes Trainig am Lago Maggiore

Hallo zusammen,

 

im Moment läuft mir die Zeit davon. Knapp bin ich von Südafrika zurück, sind schon wieder 2 Wochen vergangen.

 

Ich habe mich wieder eingelebt und  die letzten zwei Wochen gut trainiert. Mit Spinning, viel Krafttraining und erstes Training auf der Strasse mache ich gute Fortschritte.

 

Übers Wochenende reiste ich mit Claudia nach Locarno, wo ich am Samstag und Sonntag sehr gut trainieren konnte.

Auch Flavio hat sich für dieses Jahr einige Ziele gesetzt und begleitete mich am Sonntag. Zu zweit gings ganz flott und wir konnten gemeinsam einige Kilometer abspulen.

 

Ich freue mich natürlich extrem einen solchen Kollegen zu haben. Da er nun in Visp arbeitet und übers Weekend frei hat, werden wir in diesem Jahr wohl etliche Kilometer zusammen geniessen können.

Ob Erwin, mein langjähriger Kollege noch zu uns stossen wird, wird sich nach den Skitagen zeigen:-)) Oder Erwin?

 

Für die ersten Fotos von der Strasse hat es leider nicht gereicht. Doch einige Fotos von Tieren aus Südafrika habe ich unter der Rubrik Fotos abgelgt.

 

Ich wünsche viele Vergnügen und bis bald,

 

Simi

24. Jan. 2011: Ende mit Ferien in Südafrika

So, nun, jetzt ist entgültig fertig mit Ferien.

 

Die Ferien in Südafrika waren ein voller Erfolg. Ich habe es genossen, mich richtig erholt, eine Woche bei strahlend blauem Himmel trainiert und die nötige Motivation gesammelt um mich definitiv wieder dem Sport und dem Rad fahren zu widmen.

 

Ich bin heiss auf die Saison und freue mich auf die kommende Trainingszeit.

 

Kurz gesagt, die Ferien waren ein voller Erfolg in allen Hinsichten.

 

Mehr über Südafrika, dem wahnsinns Trainingsgebiet in der Umgebung Stellenbosch und ein paar Fotos vom Krüger Nationalpark schalte ich in den nächsten Tagen auf.

 

Lieber Gruss

Simi

09. Nov. 2010:Planung und Training wieder aufgenommen

Die Saison 2010 war erfolgreich und gibt mir die nötige Motivation um mit dem Training zu beginnen.

Laufen, Krafttraining und Spinning bringen mir die nötige Abwechslung für das Wintertraining.

 

Am Ende des Jahres fliege ich für 5 Wochen nach Südafrika.

Ob ich das Training ìn Afrika fortsetze,- ich werde mich später entscheiden.

 

Die Planung für die nächste Saison ist halb getätigt. Es gibt einige Rennen, welche ich unbedingt bestreiten möchte.

Den Glocknerman, wie auch die Tortour sehe ich als grosse Höhepunkte dieser Saison.

Es fragt sich nur, ob ich die nötige Kraft schon im Juni besitze, um die Anstiege des Glocknermans zu bewältigen. Ich versuche alles daran zu setzen, um am Start des Glocknermans zu stehen.

 

 

 

 

 

Am letzten Wochenende reiste ich mit Schweizer Kurt (Bike Store Schweizer in Fiesch) nach Lugano. Die Firma Belimport SA (Schweizer Importeur von Merida), mit dem Inhaber Bernasconi R. hat mich freundlich im eigenen Hotel empfangen. Dort durfte ich einen kleinen Vortrag über die Tortour halten.

Herr Bernasconi hat meine Resultate sehr geschätzt und wird mich in den kommenden Jahren tatkräftig unterstützen. 

Nähere Infos werden folgen.

 

Vielen Dank an die Herren Schweizer und Bernasconi.